Rosiges Bild im Beige Book | Wirtschaft | DW | 08.03.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

USA

Rosiges Bild im Beige Book

Eigentlich könnte der amerikanische Präsident mit der Wirtschaft des Landes ganz zufrieden sein: Mehr Jobs, die Löhne ziehen an, die Inflation in Grenzen, die meisten US-Unternehmen sind optimistisch.

Das rosige Bild der US-Wirtschaft zeigt sich im jüngsten Konjunkturbericht der Notenbank in Washington, dem sogenannten Beige Book: "Über das ganze Land wird eine starkeNachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften gemeldet", schrieb die Fed in ihrem monatlichen veröffentlichten Bericht. Die Ergebnisse für Februar stützen die Forderungen nach weiteren Zinsanhebungen der Notenbank. Gegenüber dem Januar-Bericht deutet sich in dem aktuellen, sogenannten Beige Book eine weitere leichte Stärkung auf dem Arbeitsmarkt an.   

Insgesamt sei die US-Wirtschaftskraft im Januar und Februar der Umfrage zufolge mit "leichtem bis moderatem" Tempo gewachsen. Das gelte für fast alle Bezirke des Landes. Der Preisauftrieb sei moderat ausgefallen.

Weitere Zinsanhebung?

Finanzmarktexperten erwarten noch im März eine weitere Zinsanhebung der Fed. Die Spitze der Fed ist aber uneins darüber, wie stark die für 2018 avisierte Straffung der Geldpolitik ausfallen soll. Einige Mitglieder des für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten die von den Währungshütern im Mittel angestrebten drei Schritte nach oben für zu viele, wie aus den Anfang Januar veröffentlichten Protokollen der Dezember-Sitzung hervorging.

Einige andere Fed-Vertreter glauben hingegen, dass eine stärkere Straffung nötig werden könnte. Angesichts des konjunkturellen Aufschwungs hatte die Fed im Dezember erneut die Zinsen um einen Viertelpunkt hochgesetzt - auf aktuell 1,25 bis 1,5 Prozent.

ar/ul (dpa, rtr, afp)

 

Die Redaktion empfiehlt