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Republik Moldau behindert Arbeit der "Häuser der rumänischen Sprache und Kultur"

23. Juli 2002

– Trotz dieser Erfahrung will Rumänien auch in anderen Nachbarländern mit starker rumänischer Minderheit vergleichbare Häuser eröffnen

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Bukarest, 19.7.2002, RADIO RUMÄNIEN INTERNATIONAL, rumän.

Romeo Sandulescu (rumänischer Konsul in Chisinau):

(...) Die "Häuser der rumänischen Sprache und Kultur" sind Kulturräume in Orten mit einer bedeutenden rumänischen Gemeinschaft in den Ländern rund um Rumänien. Eine solche Einrichtung müsste es geben in Widin in Bulgarien, in Zajecar im Timoktal (Serbien – MD), möglicherweise in Werschetz (serb. Vrsac, Serbien – MD), in Gyula in Ungarn, in Slatina in Transkarpatien (Ukraine – MD), in Czernowitz (ukrain. Tscherniwzi – MD) oder in Herta (Ukraine – MD) und irgendwo in der Nähe von Izmail in der ukrainischen Region. (...)

In der Republik Moldau gibt es jetzt, wenn ich nicht irre, sieben oder acht "Häuser der rumänischen Sprache und Kultur", und zwar in den wichtigeren Städten. Es gibt sie trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten und trotz des Drucks, den die gegenwärtigen Machthaber in Chisinau auf diese Einrichtungen ausüben. Es gibt sie in Chisinau, in Ungheni, in Cahul, wenn ich nicht irre neuerdings auch in Balti. Dort gibt es diese Einrichtungen. Sie sind lebensfähig und sie können Ähnliches in den Regionen leisten, die ich vorhin aufgezählt habe.

Es handelt sich hierbei um ein ernsthaftes Projekt, hinter dem jede Menge Geld steckt. Die (rumänische – MD) Regierung steht kurz davor, das Projekt zu genehmigen. Und wir hoffen, dass es umgesetzt wird und dass die "Häuser der rumänischen Sprache und Kultur" nicht dasselbe leisten werden wie die "Rumänischen Kulturinstitute". (...) (me)