Reporter - 9/11: Die illegalen Arbeiter von Ground Zero | Reporter - Vor Ort | DW | 11.09.2021
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Reporter - 9/11: Die illegalen Arbeiter von Ground Zero

Zwanzig Jahre nach dem verheerenden Anschlag von 9/11 kämpfen Helfer von damals weiter um Anerkennung. Es sind vor allem Menschen, die keine gültigen Aufenthaltspapiere hatten und trotzdem halfen. So wie Jorge Roldan.

Jorge Roldan hatte am 11. September 2001 und in den Wochen danach am Ground Zero buchstäblich die Drecksarbeit gemacht: nach Verschütteten gesucht, aufgeräumt, Schutt weggekarrt. Viele Arbeiter dort waren Einwanderer ohne Papiere, und ein großer Teil von ihnen ist danach schwer erkrankt: Psychisch vor allem an einer posttraumatischen Belastungsstörung, aber sehr oft auch physisch - der Schutt war zum Teil hoch kontaminiert, Arbeitsschutzmaßnahmen gab es kaum. Jorge Roldan hat inzwischen einen gesicherten Aufenthaltsstatus, doch 9/11 lässt ihn nicht los. Bis heute leidet er unter seinem Einsatz am Ground Zero. Und er engagiert sich für all die anderen, die wie er vor zwanzig Jahren am Anschlagsort mit anpackten, aber selbst heute keine Hilfe erfahren. Eine Reportage von Carolina Chimoy