Rekordmenge Marihuana in Brasilien beschlagnahmt | Aktuell Amerika | DW | 21.05.2020
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Drogenschmuggel

Rekordmenge Marihuana in Brasilien beschlagnahmt

Die Polizei hat 28 Tonnen Marihuana in einem Lkw unter Mais versteckt im Süden Brasiliens sichergestellt. Es soll die größte Menge an Rauschgift sein, die in dem Land bislang in einer einzelnen Operation entdeckt wurde.

Sichergestelltes Marihuana (picture-alliance/dpa/N. Armer)

Sichergestelltes Marihuana (Archivbild)

In einem Hotel in Ponta Porã im Bundesstaat Mato Grosso do Sul an der Grenze zu Paraguay sei die Polizei auf einen Fernfahrer aufmerksam geworden, der sich verdächtig verhalten habe. Nachdem der 38-Jährige mit seinem Lastwagen losgefahren war, wurde er auf einer Schnellstraße gestoppt, wie die Polizei weiter mitteilte. Bei der Durchsuchung seien zahlreiche Pakete mit Marihuana unter Mais versteckt gefunden worden. Insgesamt handele es sich um 28 Tonnen.

Der Fahrer habe angegeben, den Lastwagen bereits beladen übernommen zu haben. Laut eigenen Angaben sollte der Lastwagenfahrer seine Ladung nach São Leopoldo im Bundesstaat Rio Grande do Sul bringen. Der Mann wurde verhaftet und soll wegen Drogenhandels angeklagt werden.

Weitere Details zu Herkunft und Ziel der Drogen gab die Polizei nicht bekannt. Allerdings gilt das nahe gelegene Paraguay als einer der größten Marihuana-Produzenten Lateinamerikas. Das Rauschgift wird größtenteils in die Nachbarländer Brasilien, Uruguay und Argentinien geschmuggelt.

qu/hf (dpa, ap)

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