Rechter Aufmarsch in Chemnitz: Woher kommt der Hass? | Quadriga - Der internationale Talk aus Berlin | DW | 30.08.2018
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Quadriga

Rechter Aufmarsch in Chemnitz: Woher kommt der Hass?

Wut und Gewalt in den Straßen von Chemnitz. Eine tödliche Messerattacke von Flüchtlingen auf einen Deutschen führt zu Ausschreitungen und zur Hetzjagd auf Ausländer. Sind Polizei und Politik überfordert? Gäste: Nadine Lindner (Deutschlandradio), Joshua Aikins (Politologe), Henrik Merker (Blogger und Journalist)

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Unsere Gäste:


Nadine Lindner arbeitet als Reporterin für das Deutschlandradio im Hauptstadtstudio. Sie war lange Zeit Landeskorrespondentin in Sachsen und hat dort den Aufstieg von Bewegungen wie Pegida mitverfolgt. Sie sagt: „Diese Ausschreitungen sind eine schwere Hypothek für das kommende Wahljahr und werden den politischen Druck in Sachsen erhöhen.“

 

Henrik Merker ist freier Journalist und Blogger mit dem Schwerpunkt auf Rechtsextremismus. Er hat die Ausschreitungen in Chemnitz von Anfang an verfolgt und sagt: "Über alle Differenzen hinweg mobilisiert die extreme Rechte - mittlerweile sogar international - nach Chemnitz; das ist eine neue Herausforderung für den Rechtsstaat, die nicht nochmal unterschätzt werden darf".

 

Kwesi Aikins ist Politologe und Sachverständiger einer Enquete-Kommission des Thüringer Landtags zum Thema Rassismus. Er sagt: "Schon in den 90er Jahren führte rechte Gewalt zu einer Verschärfung der deutschen Asylpolitik"