Putins Zeugen - Teil 1 | DokFilm | DW | 13.12.2019
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DokFilm

Putins Zeugen - Teil 1

Wladimir Putin und sein Aufstieg zur Macht - intime Einsichten rund um seinen Amtsantritt. Mit bislang unveröffentlichtem Material dokumentiert der 2-teilige Film die Phase zwischen dem Zerfall der Sowjetunion und der Jahrtausendwende.

Video ansehen 42:36

Am letzten Tag des Jahrtausends, am 31. Dezember 1999, verkündet Präsident Boris Jelzin dem russischen Volk seinen Rücktritt. Sein Nachfolger laut Verfassung: Ministerpräsident Wladimir Putin. Filmemacher Witali Manski arbeitete zu dem Zeitpunkt für einen staatlichen Fernsehsender und hatte uneingeschränkten Zugang zu Jelzin, Putin und den inneren Zirkeln der russischen Führung. Zusätzlich zu den Bildern, die sein Kameramann gedreht hat, hat Manski selbst viele Szenen mit einer eigenen tragbaren Kamera begleitet. So zum Beispiel, als Jelzin im Kreise seiner Familie die Ergebnisse der Wahlen am 26. März 2000 verfolgt, die Putin mit 53 Prozent als Präsidenten der Russischen Föderation bestätigen. Manski drehte die Vorbereitungen von Putins Team zur ersten TV-Ansprache sowie Vieraugengespräche im Kreml, in denen Putin dem Filmemacher Einblick in sein Verständnis von Macht und Führung gewährte. Die Beobachtungen dieser politischen Wendezeit verwebt der Regisseur mit Aufnahmen aus seinem eigenen Familien-Umfeld. Mittlerweile lebt Manski im lettischen Riga im Exil und liefert mit dem Dokumentarfilm "Putins Zeugen" intime Einsichten in die Geschehnisse rund um Putins Machtübernahme, die niemand so bislang gesehen hat. Die Protagonisten des Films: Boris Jelzin, Michael Gorbatschow und Wladimir Putin, sowie damals einflussreiche politische Weggefährten und die russische Nation, die - wie der Filmemacher selbst - Zeuge ihres eigenen Schicksals wurde.