Preis der Nationalgalerie 2015: Die Nominierten stellen sich in einer gemeinsamen Ausstellung vor | Kultur | DW | 12.09.2015
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Kultur

Preis der Nationalgalerie 2015: Die Nominierten stellen sich in einer gemeinsamen Ausstellung vor

Der Preis der Nationalgalerie für junge Kunst geht in die achte Runde. Im Vorfeld der Verleihung am 18. September zeigt eine Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin ausgesuchte Werke der Nominierten.

Der renommierte Preis der Nationalgalerie wird nur alle zwei Jahre vergeben - an internationale Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren, die in Deutschland leben und arbeiten und durch innovative künstlerische Ansätze und bestechende Werke neue Perspektiven für die Kunst eröffnen. Aus über 130 Bewerbungen wählte die internationale Fachjury den Augsburger Sound- und Installationskünstler Florian Hecker, den Dänen Christian Falsnaes, der für seine spektakulären Mitmachperformances bekannt ist, die Gießerin Anne Imhof sowie das Künstlerkollektiv Slavs und Tatars aus.

Drei Künstler und ein Künstlerkollektiv sind nominiert

Die Arbeiten der Künstler sind ab dem 11. September im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegewart - Berlin zu sehen. Die Jury hat die Qual der Wahl, die Künstler verfolgen sehr unterschiedliche Ansätze und gehen weit über die traditionellen Genre - Malerei, Skulptur, aber auch Video- und Computerkunst - hinaus. Das Künstlerkollektiv Slavs und Tatars - übersetzt "Slawen und Tataren" - etwa vermittelt zusätzlich zu seinen skurrilen Objekten mündlich Wissen, in Form von Führungen ("lecture performances").

Installation Qit Qat Qlub von Slavs and Tatars (Foto: David von Becker)

Slavs und Tatars Installation "Qit Qat Qlub"

Ob der Beitrag die Jury überzeugen kann, das entscheidet sich am 18. September. Der Preis der Nationalgalerie ist seit 2013 nicht mehr mit Geld verbunden. Stattdessen erhält der Gewinner im Folgejahr eine Einzelausstellung in einem der Häuser der Nationalgalerie.

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