Pompeo verspricht Nordkorea Reichtum | Aktuell Welt | DW | 12.05.2018
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Nordkorea-Konflikt

Pompeo verspricht Nordkorea Reichtum

US-Außenminister Mike Pompeo will es Nordkorea vor dem Gipfel schmackhaft machen: Er verspricht dem Land Wirtschaftshilfe und Wohlstand - allerdings nur unter einer Bedingung.

USA Kang Kyung-wha und Mike Pompeo Washington (picture-alliance/AP Photo/A. Brandon)

Südkoreas Außenministerin Kang Kyung Wha besuchte Mike Pompeo in Washington

Die USA haben Nordkorea Wohlstand und eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zugesagt, sollte das Land rasch auf Atomwaffen verzichten. Außenminister Mike Pompeo sagte in Washington, wenn das Land rasch mutige Schritte zu seiner Denuklearisierung unternehme, seien die USA bereit, gemeinsam mit Nordkorea daran zu arbeiten, dass das Land einen Wohlstand erreiche, wie er in Südkorea herrsche. "Wenn der Vorsitzende Kim den richtigen Weg wählt, gibt es eine Zukunft voller Frieden und Wohlstand für das nordkoreanische Volk", sagte Pompeo bei einer Pressekonferenz mit seiner südkoreanischen Kollegin Kang Kyung Wha. Ziel sei eine vollständige und überprüfbare Entnuklearisierung der Koreanischen Halbinsel.

Pompeo war schon zweimal in Nordkorea

Der neue Außenminister war bereits zweimal zur Vorbereitung des geplanten Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Südkorea. Der Gipfel soll am 12. Juni in Singapur stattfinden.

Bei dem historischen Gipfel soll es um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm gehen. US-Präsident Donald Trump zeigte sich vor dem Treffen optimistisch. "Wir werden beide versuchen, dies zu einem sehr besonderen Moment für den Weltfrieden zu machen!" schrieb er bei Twitter.

Nordkorea Mike Pompeo Vorbereitung Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un (Getty Images/Chung Sung-Jun)

Mike Pompeo hatte sich am Mittwoch mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Pjöngjang getroffen

Kim hatte nach Berichten der nordkoreanischen Staatsmedien gegenüber US-Außenminister Pompeo bei einem Treffen am Mittwoch in Pjöngjang geäußert, dass er in dem Gipfel mit Trump eine historische Chance sehe. Kim hatte zugleich die Freilassung von drei Amerikanern angeordnet, die in dem abgeschotteten Land wegen des Vorwurfs staatsfeindlicher Aktivitäten festgehalten worden waren. Diese Maßnahmen, die von Trump als Geste des guten Willens gewürdigt wurde, hatte der Zusammenkunft mit Kim weiter den Weg geebnet.

Kim und Pompeo hätten mit Blick auf den Gipfel über "praktische Dinge" gesprochen und dabei einen für beide Seiten "befriedigenden Konsens" erzielt, hieß es in nordkoreanischen Staatsmedien weiter. Weitere Details wurden nicht genannt.

as/stu (rtr, afpe, ape)