Polnische Autobahn in Schokolade getaucht | Aktuell Europa | DW | 09.05.2018
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Polen

Polnische Autobahn in Schokolade getaucht

Süße Versuchung: Zwölf Tonnen flüssige Schokolade haben sich in Polen über eine Schnellstraße ergossen. Die Fahrbahn gleicht einer riesigen Tafel Schokolade.

Der mit der Leckerei beladene Tanklaster war aus zunächst ungeklärter Ursache gegen eine Leitplanke gefahren und umgekippt. Die ausgelaufene Süßigkeit bereitete einem herbeigeeilten Team von Straßenarbeitern dann allerdings mehr Arbeit als Genuss. Die flüssige Schokolade erhärtete nämlich auf der Straße und machte die Reinigung zu einer mühsamen Angelegenheit.

"Schlimmer als Schnee"

Die Straßenarbeiter rückten mit Schaufeln und Hochdruckreinigern an. "Das wird mehrere Stunden dauern", sagte der örtliche Feuerwehrchef Bogdan Kowalski. "Wenn sie erst einmal hart ist, ist Schokolade schlimmer als Schnee." Einsatzkräfte versuchten zunächst, die etwa über einen Kilometer verteilte braune Masse mit warmem Wasser zu entfernen.

Der umgekippte Lkw liegt auf der Schokoladen überzogenen Autobahn (Foto: picture-alliance)

Die Schokolade floss auf eine Autobahn in der Nähe von Posen

Zuvor waren auch noch Autos durch die Schoko-Lache gefahren und hatten kilometerlange Spuren auf dem Asphalt hinterlassen. Die Polizei sperrte die Autobahn schließlich in beiden Richtungen.

Der Lkw-Fahrer wurde mit einem gebrochenen Arm ins Krankenhaus eingeliefert. Er arbeitet für einen Süßwarenhersteller. Der Unfall ereignete sich in Westpolen auf der A2 zwischen Wrzesnia und Slupca.

jmw/uh (afp, dpa)

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