Pole für Ricciardo, Vettel Zweiter | Sport | DW | 26.05.2018
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Formel 1 Qualifying

Pole für Ricciardo, Vettel Zweiter

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo hat sich die Pole Position zum Großen Preis von Monaco gesichert und geht damit zum zweiten Mal vom ersten Platz in ein Formel-1-Rennen. Sebastian Vettel startet im Ferrari von Platz zwei.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat sich für den Großen Preis von Monaco den so wichtigen Startplatz zwei in der ersten Reihe gesichert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister musste sich im Qualifying am Samstag zwar seinem früheren Teamkollegen Daniel Ricciardo im Red Bull geschlagen geben, der 30-Jährige  profitierte aber von einem dicken Fauxpas von Max Verstappen im zweiten Red Bull.

"Wir haben alles rausgeholt und haben jetzt eine gute Position für morgen", sagte Vettel: "Red Bull war in allen Trainings stark, aber wir sind näher gekommen. Es wird wieder schwierig, hier zu überholen. Aber Monaco ist auch deswegen eines der faszinierendsten Rennen, weil unvorhergesehene Dinge geschehen können."

"Wir haben noch etwas zu erledigen"

Ricciardo hingegen weiß: "Wir haben bisher alles richtig gemacht, jetzt müssen wir den Job nur noch zu Ende bringen". Seine erste Pole vor fast genau zwei Jahren holte er ebenfalls auf dem Stadtkurs von Monaco. Zugleich war es die letzte Spitzenposition für sein Team. Damals konnte der heute 28-Jährige den ersten Startplatz aber nicht zum Sieg nutzen.

Nach einem Fehler seines Teams beim Boxenstopp wurde Ricciardo Zweiter hinter Hamilton. "Wenn ich daran denke, dann habe ich immer noch Wut im Bauch", sagte er. "Wir haben hier noch etwas zu erledigen.

Der Red-Bull-Pilot geht nicht nur vor Vettel, sondern auch vor dem Gesamtspitzenreiter Lewis Hamilton im Mercedes, der Platz drei belegt, an den Start. Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari wurde Vierter, dahinter startet Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas. Nico Hülkenberg kam im Renault nicht über den elften Platz hinaus.

Das Rennen in Monaco ist der 250. Grand Prix in der Geschichte von Red Bull Racing. Für Vorfreude beim früheren Branchenführer sorgte aber nur Ricciardo. Sein Teamkollege Max Verstappen konnte nach einem heftigen Crash im dritten freien Training wegen der Schäden an seinem Auto nicht zum Qualifying antreten und muss vom letzten Platz aus starten.

mrl/jst