Philippinen - Essen von der Müllhalde | Global Ideas | DW | 25.06.2019
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Global Ideas

Philippinen - Essen von der Müllhalde

Auf den Philippinen werden immer mehr Lebensmittel weggeworfen. Viele arme Menschen sind aber gezwungen, sich ihr Essen auf Müllhalden zu suchen. "The Sustainable Diner" soll Abhilfe schaffen.

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Philippinen: Schluss mit dem Wegwerf-Wahnsinn

Projektziel: "The Sustainable Diner" ist ein Projekt, mit dem Lebensmittelabfälle in der Gastronomie reduziert werden sollen. Bei philippinischen Unternehmen und Verbrauchern soll ein größeres Bewusstsein für nachhaltigen Konsum entstehen.

Projektumsetzung: Zusammenarbeit mit Restaurants und Hotels in den Städten Quezon, Tagaytay und Cebu. Sie sollen Maßnahmen ergreifen, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Dazu gehört auch, kleinere Portionen zu servieren.

Projekt Partner: WWF Philippinen, Klimawandel-Kommission der Philippinen, Tourismus-Ministerium der Philippinen, unterstützt vom deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI).

Mehr als 13 Millionen Philippiner können sich keine drei Mahlzeiten am Tag leisten. Filipa Balde und ihre Familie gehören dazu. Filipa versorgt ihre Familie mit sogenanntem "pagpag". (Mit dem Wort bezeichnen die Einheimischen in ihrer Sprache Tagalog Reste von der Müllhalde.) Die 67-jährige hat keine andere Wahl, seit ihr Mann gestorben ist.

Im Gegensatz zu Menschen wie Filipa hat die wachsende Mittelschicht des Landes reichlich zu essen. Allein in Manila landen jährlich mehr als 2000 Tonnen Lebensmittel im Müll. Ein Großteil davon kommt aus Restaurants.

Mit Projekten wie "The Sustainable Diner" soll versucht werden, ein größeres Bewusstsein für das Problem und seine Auswirkungen auf die Umwelt zu schaffen. Die Regierung möchte Unternehmen dazu bringen, überschüssige Lebensmittel an Tafeln zu verschenken, damit sie Menschen wie Filipa helfen können.

Ein Film von Gönna Ketels

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