Pauli gewinnt, Spitzenreiter Köln strauchelt | Fußball | DW | 10.11.2013
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Fußball

Pauli gewinnt, Spitzenreiter Köln strauchelt

Der FC St. Pauli gewinnt in der 2. Liga deutlich gegen Energie Cottbus. Für Interimscoach Vrabec ein Einstand nach Maß. Köln muss an diesem Spieltag Federn lassen. Düsseldorf gelingt dagegen ein Erfolg.

St. Paulis Spieler jubeln nach dem 3:0 (Foto: Maja Hitij/dpa)

Freude und Frust: St. Pauli klettert auf Platz fünf - Cottbus bleibt Tabellenletzter

In der Montagspartie des 14. Spieltags konnte nur eines von zwei Trainerdebüts gelingen beim Duell zwischen St. Pauli und Schlusslicht Cottbus. Während Gästecoach Stephan Schmidt bei seinem ersten Einsatz leer ausging, konnte Paulis Interimstrainer Roland Vrabec sich über einen klaren 3:0 (1:0)-Erfolg freuen. Fin Bartels (35. Minute), Sebastian Schachten (70.) und Markus Thorandt (74.) erzielten die Tore für die Norddeutschen. St. Pauli setzte sich damit in der Spitzengruppe fest. Cottbus ist nun seit fünf Spielen sieglos.

Bochums Sukuta-Pasu (l.) und Yannick Gerhardt von Köln kämpfen um den Ball (Foto: Marius Becker/dpa)

Bochums Torschütze Sukuta-Pasu (l.), und Kölns Gerhardt

Einen Dämpfer gab es für den 1. FC Köln: Die Kölner mussten ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Der Zweitliga-Tabellenführer verlor beim VfL Bochum mit 0:1 (0:0), bleibt jedoch mit 27 Punkten vor der SpVgg Greuther Fürth (26) und dem 1. FC Kaiserslautern (25.) an der Spitze. Bochum rückte durch den Dreier ins Tabellenmittelfeld vor.

Unterdessen konnte Fortuna Düsseldorf seine sportliche Krise erst einmal stoppen und den Sturz in die Abstiegszone vermeiden. Der Bundesligaabsteiger gewann gegen den SV Sandhausen mit 1:0 (0:0) und verbesserte sich damit nach zuvor zwei Niederlagen in Serie auf den zehnten Tabellenplatz. Sandhausen hingegen musste nach drei Spielen ohne Niederlage und Gegentore wieder einen Rückschlag hinnehmen.

Dynamo Dresden verschenkte im umkämpften Sachsen-Derby in letzter Minute den Sieg. Das Team von Trainer Olaf Janßen musste sich gegen Erzgebirge Aue mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Der Ausgleich für Aue fiel erst Sekunden vor dem Abpfiff.

Union schwächelt - 1860 beendet Krise

Der Berliner Roberto Puncec (2.v.l.) köpft den Ball (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Roberto Puncec (2.v.l.) von Union Berlin köpft den Ball

Union Berlin verpasste den möglichen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Nach dem 0:4-Debakel beim 1. FC Köln am vergangenen Spieltag kam der Hauptstadtclub zu Hause nicht über ein 0:0 gegen Aufsteiger Karlsruher SC hinaus. In der niveauarmen Partie überzeugten die Gäste mit einer klugen Defensiv-Taktik, gegen die Union keine Mittel fand. Berlin steht nun auf Rang vier, der KSC ist Tabellenfünfter.

1860 München konnte mit einem Auswärtssieg seinen Abwärtstrend stoppen. Die "Löwen" gewannen bei Arminia Bielefeld mit 1:0 (0:0) und verließen damit erstmals nach zuletzt fünf sieglosen Partien wieder als Gewinner den Platz.

Fürth klettert auf Platz zwei

Der Fürther Ognjen Mudirnski (2.v.l.) jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 2:0 gegen Paderborn (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Der Fürther Ognjen Mudirnski (2.v.l.) bejubelt sein 2:0

Zum Auftakt des 14. Spieltags fuhren die SpVgg Greuther Fürth und der 1. FC Kaiserslautern wichtige Siege im Aufstiegskampf ein. Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth verbesserte sich durch ein ungefährdetes 3:0 (2:0) gegen den SC Paderborn auf Platz zwei, der ohne Umwege wieder ins Oberhaus führen würde. Für Paderborn war es die erste Pleite nach vier Spielen ohne Niederlage.

Der 1. FC Kaiserslautern gewann beim FSV Frankfurt mit 4:0 (3:0) und rückte dadurch vom vierten auf den dritten Platz vor. Der FCK blieb somit auch im sechsten Punktspiel in Serie unter seinem neuen Trainer Kosta Runjaic ohne Niederlage.

Der FC Ingolstadt machte mit seinem vierten Saisonsieg einen Schritt aus der Krise. Ingolstadt bezwang den VfR Aalen mit 2:0 (1:0) und kletterte vom Tabellenende zumindest vorerst auf Rang 16. Für die Gäste war es nach zuletzt zwei Siegen und einem Remis die erste Niederlage seit rund einem Monat.