Paderborn-Fans gegen Kooperation mit RB Leipzig | Sport-News | DW | 05.06.2019
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Bundesliga

Paderborn-Fans gegen Kooperation mit RB Leipzig

Paderborner Fußball-Anhänger mögen offenbar keine Brause. Anders gesagt: Ihnen stößt die Vorstellung einer Kooperation mit dem künftigen Liga-Konkurrenten RB Leipzig sauer auf. Motto: keine Unterstützung durch Red Bull!

2. Bundesliga | Dynamo Dresden - SC Paderborn 07 (picture-alliance/dpa/R. Michael)

Paderborns Spieler jubeln über den Aufstieg in die Bundesliga

Die "aktive Fanszene" des Bundesliga-Aufsteigers SC Paderborn droht wegen der angekündigten Kooperation mit dem neuen Ligakonkurrenten RB Leipzig mit einem Boykott. "Sollte die Zusammenarbeit mit RB Leipzig umgesetzt werden, wird die aktive Fanszene den Spielen des SC Paderborn 07 bis auf Weiteres fernbleiben. Unsere Vereinsliebe und die jahrzehntelange Unterstützung stirbt mit dem Tag einer RB Leipzig Kooperation", hieß es in einer Erklärung, die von sechs Organisationen unterstützt wird.

Am Vortag war der Wechsel von Sport-Geschäftsführer Markus Krösche zu RB Leipzig bekannt geworden. Im Zuge des Transfers hatten beide Klubs eine Zusammenarbeit vereinbart mit dem Ziel, "sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen". Es gehe dabei "rein um sportliche Angelegenheiten und nicht um wirtschaftliche Vereinbarungen", sagte der Paderborner Präsident Elmar Volkmann. Am 24. und 25. Juni werde es auch ein Treffen mit Fanvertretern geben, auf dem über dieses Thema gesprochen werde.

"Verlust der Seele"

Deutschland Fußball 2. Bundesliga | SC Paderborn, Fans (picture-alliance/dpa/R. Michael)

Paderborn und seine Fans: Ohne sie wäre der Aufstieg nicht geschafft worden

Die Fans forderten die Paderborner Vereinsführung auf, von der Kooperation Abstand zu nehmen. "Etwaige sportliche Vorteile werden durch den Verlust der Seele und Identität unseres bodenständigen Fußballvereins teuer erkauft. Wirtschaftliche Vorteile werden aufgrund eines deutschlandweiten Imageverlustes und einer einseitigen Abhängigkeit nicht nachhaltig zu realisieren sein."

ml/ck (SID, dpa)

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