Orang-Utan-Baby auf Bali vor Schmuggel gerettet | Aktuell Welt | DW | 24.03.2019
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Tiere

Orang-Utan-Baby auf Bali vor Schmuggel gerettet

Beamte am Flughafen der indonesischen Urlaubsinsel wurden fündig, als sie das Gepäck eines russischen Touristen durchsuchten. Wie die Zeitung "The Jakarta Post" berichtet, lag der Orang-Utan betäubt in einem Rattankorb.

Der Russe wurde wegen versuchten Schmuggels festgenommen. Er behauptete laut der Zeitung, das etwa zwei Jahre alte Tier für 3000 US-Dollar gekauft zu haben. Ein Freund habe ihm gesagt, es sei in Ordnung, den Affen als Haustier mit nach Russland zu nehmen.

Auch bei Orang-Utans sind zwei Jahre noch ein Kleinkind-Alter, in dem die Tiere eng bei der Mutter leben. Die Menschenaffen zählen zu den stark bedrohten Arten. In Freiheit leben sie nur noch auf der indonesischen Insel Sumatra und der teilweise zu Indonesien zählenden Insel Borneo.

Einfach nur "unmenschlich"

Der Chef der Quarantäne-Abteilung des Flughafens, Dewa Delanata, bezeichnete den Umgang des Russen mit dem Tier als "unmenschlich". Der Orang-Utan sei mit Drogen betäubt worden, so dass er zwei bis drei Stunden bewusstlos in der Rattankiste lag. Der Tourist habe Spritzen und Betäubungsmittel bei sich gehabt, um sie dem Affen bei der Zwischenlandung in Südkorea zu verabreichen.

Indonesien Bali Orang-Utan-Baby am Flughafen gerettet (picture-alliance/AP Photo/BKSDA Bali)

Bewußtlos lag das Oran-Utan-Baby in einem Rattan-Korb

Das Menschenaffenjunge wurde in die Obhut der balinesischen Naturschutzbehörde gegeben. Im Gepäck des Russen fanden die Behörden laut "Jakarta Post" auch noch zwei Geckos und fünf andere Echsen.

haz/kle (dpa, ape)

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