Open-Air-Finale: Sir Simon Rattle verabschiedet sich vom Berliner Publikum | Musik | DW | 24.06.2018
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Berliner Philharmoniker

Open-Air-Finale: Sir Simon Rattle verabschiedet sich vom Berliner Publikum

Mit dem Konzert in der Waldbühne setzt der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker einen musikalischen Schlusspunkt. 2017 hat Rattle die Leitung des London Symphony Orchestra übernommen.

Unter dem Titel "Goodbye, Sir Simon" gibt Rattle (63) am Sonntagabend sein allerletztes Konzert als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker - auch um sich vom Berliner Publikum nochmal zu verabschieden. Bei dem Open-Air-Konzert in der Berliner Waldbühne stehen keine klassischen Orchesterwerke auf dem Programm, sondern populäre Stücke von Gershwin, Resphigi und dem Berliner Komponisten Paul Lincke. 

Seine Ehefrau, die Mezzosopranistin Magdalena Kozena, wird zusammen mit Simon Rattle in der Waldbühne auftreten. Im Rahmen des Festspielsommers überträgt der TV-Sender 3sat das Konzert live. Wegen der großen Kartennachfrage ist bereits die Generalprobe kurzerhand zum Konzert umfunktioniert worden.

Dirigent Kirill Petrenko (picture-alliance/AP/S. Hoppe)

Rattles Nachfolger: Dirigent Kirill Petrenko

2015 wurde der Wechsel von Sir Simon Rattle zum renommierten London Symphony Orchestra bekannt gegeben. Seit September 2017 leitet er beide Klangkörper. Aber auch nach seiner Ablösung als Chefdirigent in Berlin durch seinen Nachfolger Kirill Petrenko wird Rattle seinen Hauptwohnsitz in Berlin beibehalten und weiterhin einzelne Orchester- und Opernaufführungen dort dirigieren.

2002 begann der Brite seine Zeit als künstlerischer Leiter und Chefdirigent der renommierten Berliner Philharmoniker mit einem umjubelten Konzert. Damals stand die Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler auf dem Programm, ganz klassisch, aber der wilde Lockenkopf aus Liverpool bot den Zuhörern neue, ungewohnte Klangwelten.

Mit den Konzert-Einspielungen sämtlicher Mahler-Sinfonien setzte Simon Rattle seiner erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Philharmonikern auch ein musikalisches Denkmal.

Simon Rattle, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker (picture-alliance/dpa/U. Deck)

Sein Lockenkopf ist sein Markenzeichen

Berlin bleibe für ihn eine große Herausforderung, die Stadt habe "Ecken und Kanten", sagt er er noch heute. Das gelte auch für die Berliner Philharmoniker: "Dieses Orchester denkt und handelt sehr schnell, jeder einzelne Musiker. Sie stehen nie still. Vielleicht liegt es daran, dass diese Stadt Berlin ähnlich funktioniert."

hm/MM (dpa/3sat.de)

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