Nordlichter - Menschen im Winter | DokFilm | DW | 21.02.2020
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DokFilm

Nordlichter - Menschen im Winter

Die Menschen im Norden Europas lieben ihren Winter, trotz Temperaturen von bis zu minus 40 Grad. Dabei werden im polaren Teil Norwegens, Finnlands und Schwedens im Winter bei Schnee- und Wirbelstürmen selbst einfache Erledigungen zum Abenteuer.

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Maren Vedvik Dammen und Frida Brockmann sind Studentinnen der weltweit einzigen Outdoor-Volkshochschule im norwegischen Alta. Bei einem Überlebenskurs werden sie von einem schweren Schneesturm überrascht und müssen sich Schneehöhlen zum Übernachten graben. Auch Polarnächte sind so hell, dass man manchmal eine Zeitung unter dem Mondlicht lesen kann. Und mit ein bisschen Glück flitzt "aurora borealis", das Nordlicht, über den Himmel. "Menschen im Winter"- das sind Hundeschlittenfahrer bei einem der härtesten Rennen der Welt, Rallyepilotinnen, die mit der widrigen Natur genauso kämpfen wie ihre machohaften Konkurrenten und Eistaucher, die beim Wracktauchen auf eine kapitale Königskrabbe treffen. In einem besonders tristen Winter vor über 30 Jahren wurde im finnischen Oulu der Männerchor "Mieskuoro Huutajat", die "brüllenden Männer", gegründet. Er war schon weltweit auf Tour. Bei Eisschwimmmeisterschaften im schwedischen Skelleftea gehen die 296 Teilnehmer bei bis zu minus 34 Grad Celsius im 25 Meter-Becken an den Start.