Nordkorea misslingt weiterer Raketenstart | Aktuell Asien | DW | 20.10.2016
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Nordkorea und sein Atomwaffenprogramm

Nordkorea misslingt weiterer Raketenstart

Das kommunistische Regime hat zum zweiten Mal binnen weniger Tage eine Mittelstreckenrakete testen wollen. Das ballistische Geschoss stürzte jedoch kurz nach dem Start ab, wie das benachbarte Südkorea mitteilte.

Die nordkoreanische Mittelstreckenrakete wurde nach Erkenntnissen der USA und Südkoreas in der Nähe der Stadt Kusong im Nordwesten abgefeuert. Kurz nach dem Start stürzte sie jedoch ab. Vermutlich habe es sich um eine ballistische Mittelstreckenrakete vom Typ Musudan gehandelt, teilten US-Militärs und das Verteidigungsministerium in Seoul mit.

Nur wenige Stunden zuvor hatten die beiden Verbündeten sich darauf verständigt, ihre Bemühungen zu verstärken, sich gegen die atomare Bedrohung durch das kommunistische Nordkorea zu wehren. Einzelheiten wurden jedoch nicht mitgeteilt.

Auch Japan verurteilte den neuen Raketenversuch. Es war bereits das achte Mal in sieben Monaten, dass die Führung in Pjöngjang eine Rakete mit einer Reichweite von bis zu 3000 Kilometern getestet hat.

Zuletzt war am Samsag ein entsprechender Versuch fehlgeschlagen. Mehrere UN-Resolutionen verbieten dem wegen seines umstrittenen Atomprogramms isolierten Regime, Tests von Raketen mit ballistischer Technik vorzunehmen.

se/stu (ap, rtr, dpa)