Nonnen veruntreuen 500.000 Dollar | Aktuell Amerika | DW | 11.12.2018
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USA

Nonnen veruntreuen 500.000 Dollar

Um in Las Vegas ihrer Spielleidenschaft nachzugehen, haben zwei Nonnen an einer katholischen Schule in Kalifornien rund eine halbe Million Dollar unterschlagen. Das Fehlen des Geldes wurde bei einer Buchprüfung entdeckt.

Schwester Mary Margaret Kreuper und Schwester Lana Chang hätten sich an Schulgebühren und Spenden für die Saint-James-Schule in Torrence/Kalifornien bedient, räumte ihr Orden "Sisters of St. Joseph of Carondelet" ein.

Schwester Mary war laut Medienberichten Direktorin der südlich von Los Angeles gelegenen Schule. Insgesamt habe sie dort 20 Jahre gearbeitet, ebenso lang wie Schwester Lana als Lehrerin. Die Nonnen sollen beste Freundinnen gewesen sein. In diesem Jahr gingen sie in den Ruhestand, wie es heißt.

Spielfreudig

Die beiden Frauen sollen regelmäßig nach Las Vegas gereist sein und dort Casinos besucht haben. Rechnungen hätten sie teilweise über das Konto der Schule beglichen, heißt es.

Spielautomaten, einarmige Banditen im 5-Sterne-Hotel Mirage, Las Vegas, Nevada, USA, Amerika, Nordamerika (picture alliance / imageBROKER)

Kein Problem, hier viel Geld loszuwerden: "Einarmige Banditen" in Las Vegas

Die Nonnen hätten ihr Fehlverhalten zugegeben, erklärte ihr Orden. Zugleich entschuldigte er sich bei den Familien der Schüler und kündigte an, der Saint-James-Schule das Geld zurückzugeben. Das Erzbistum Los Angeles schaltete zwar die Polizei ein, will aber angeblich keine Anzeige gegen die beide Nonnen erstatten.

wa/cw (afp)