Neuer US-Botschafter Richard Grenell vereidigt | Aktuell Amerika | DW | 04.05.2018
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Diplomatie

Neuer US-Botschafter Richard Grenell vereidigt

Seit Januar 2017 hatten die USA keinen Botschafter mehr in Berlin. Jetzt wurde der bereits im vergangenen September ernannte Richard Grenell für den Posten vereidigt. Seine Bestätigung im US-Senat hatte sich hingezogen.

US-Vizepräsident Mike Pence vereidigte Richard Grenell (Artikelbild) in Washington. Er sagte, der 51-Jährige sei hoch qualifiziert für seine künftige Aufgabe und werde die Beziehungen zwischen beiden Ländern stärken.

Grenell gilt als einer der ersten und stärksten Unterstützer von Trumps außenpolitischem Kurs. Bei seiner Vereidigung wurde er von seinem Partner Matt Lashey und seiner Mutter begleitet. Er schwor seinen Eid auf eine Bibel, die ein Vorfahre 1892 erworben hatte.

Vor einer Woche war Grenell vom US-Senat bestätigt worden. Bereits am Tag darauf nahm er am Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Bundeskanzlerin Angela Merkel teil.

Die USA hatten nach dem Abgang von John Emerson im Januar 2017 keinen Botschafter mehr in Berlin. Trump ernannte Grenell im September für den Posten, aber die Bestätigung im Senat zog sich hin.

Grenell arbeitete zuletzt als Kommentator und Berater. Er hatte in der Amtszeit des republikanischen Präsidenten George W. Bush von 2001 bis 2008 als Sprecher für vier UN-Botschafter der USA gedient. 2012 arbeitete Grenell kurzzeitig für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. 

gri/jm (dpa, afp)

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