Moderator Dieter Thomas Heck ist tot | Aktuell Deutschland | DW | 24.08.2018
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Trauer

Moderator Dieter Thomas Heck ist tot

Der langjährige Moderator der "ZDF-Hitparade" starb im Alter von 80 Jahren. Einen seiner letzten großen öffentlichen Auftritte hatte Heck im Februar 2017 bei der Verleihung der Goldenen Kamera für sein Lebenswerk.

Zehn Jahre zuvor hatte Dieter Thomas Heck nach einem halben Jahrhundert im Showgeschäft seine letzten Sendungen moderiert. Außerdem brachte er seine Biografie auf den Markt. Gelegentlich noch trat er als Gast in Fernsehshows auf und stand dabei auch als Sänger auf der Bühne.

Seine Medienkarriere begann 1961 als Heck, der eigentlich Carl-Dieter Heckscher hieß, in der Fernseh-Nachwuchssendung "Toi-toi-toi" von Peter Frankenfeld. Im gleichen Jahr begann er beim damaligen Südwestfunk (SWF) in Baden-Baden als Sprecher und arbeitete bei Radio Luxemburg als Disc-Jockey.

Zum Fernsehstar wurde Heck jedoch mit der "ZDF-Hitparade", die er von 1969 bis 1984 insgesamt 183 Mal live aus Berlin präsentierte. Seine Begrüßung des Publikums mit den Worten "Hier ist Berlin" wurde legendär.

Heck moderierte zahlreiche Fernsehshows

Doch Heck moderierte nicht nur die "Hitparade", er stand auch für große Samstagabendshows wie "Melodien für Millionen", "Musik liegt in der Luft", "Die Super-Hitparade" (alle ZDF), für die "Deutschen Schlagerfestspiele" oder "Die Schlagerparade der Volksmusik" (ARD) vor der Kamera. Außerdem präsentierte er erfolgreiche Unterhaltungssendungen wie "Die Pyramide" (1978 bis 1994) und "Ihr Einsatz bitte" (1987-1990).

Der leidenschaftliche Hundebesitzer lebte 23 Jahre lang im Schwarzwald, im barocken Schloss Aubach in Lauf, südlich von Baden-Baden. Dann zog er nach Spanien. Mit seiner zweiten Ehefrau Ragnhild, mit der er seit 1976 verheiratet war, lebte Heck, Vater von drei Kindern, in Berlin sowie in der spanischen Hafenstadt Águilas.

Bis zuletzt warb er für die Deutsche Welthungerhilfe, für die er sich seit Jahrzehnten auch vor der Kamera engagierte. Der Kampf gegen Armut in der Welt lag ihm stets am Herzen, wie er betonte.

hf/ml dpa, dw)

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