Mindestens 50 Tote bei Verkehrsunfall im Kongo | Aktuell Afrika | DW | 06.10.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Unglück

Mindestens 50 Tote bei Verkehrsunfall im Kongo

Bilder des Grauens: Ein Fahrzeug, das mehrere Tonnen Treibstoff geladen hat, prallt auf einen anderen Wagen. Der Tank explodiert; die Unfallstelle gleicht einem Flammenmeer. Auch benachbarte Häuser brennen.

Beim Zusammenstoß eines Tanklasters mit einem anderen Fahrzeug sind im Westen der Demokratischen Republik Kongo mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer seien verbrannt, sagte der Gouverneur der Provinz Zentralkongo, Atou Matubwana. Nach seinen Angaben wurden rund 100 weitere Menschen verletzt.

Das Unglück ereignete sich nahe der Stadt Kisantu rund 120 Kilometer westlich der Hauptstadt Kinshasa. Wie genau es zu der Kollision des Lasters mit einem anderen LKW kam, ist noch unklar. Der Tankwagen explodierte und löste einen Brand aus. Laut dem Radiosender Okapi griffen die Flammen rasch auf benachbarte Häuser über.

Einzige Provinz am Atlantik

Die Provinz Zentralkongo liegt südlich der Hauptstadt Kinshasa und erstreckt sich als schmaler Streifen nach Westen bis zum Atlantik. Im Kongo kommt es - wie in vielen anderen afrikanischen Ländern - oft zu tödlichen Verkehrsunfällen, unter anderem wegen schlechter Straßen und weil viele Fahrzeuge erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen.

jj/hf (dpa, afp)

Die Redaktion empfiehlt