Mindestens 14 Tote bei Zugunglück in Südafrika | Aktuell Afrika | DW | 04.01.2018
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Südafrika

Mindestens 14 Tote bei Zugunglück in Südafrika

Umgestürzte Waggons, brennende Trümmer: In Südafrika ist ein Zug mit einem Lastwagen zusammengekracht und entgleist. Die Behörden melden inzwischen mehr als 260 Verletzte.

Bei dem Zugunglück in der Provinz Freistaat sind nach jüngsten Behördenangaben mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete der südafrikanische Rundfunk SABC unter Berufung auf den Katastrophenschutz-Chef des betroffenen Bundesstaats. Südafrikas Verkehrsminister Joseph Maswanganyi sprach in einem Fernsehinterview an der Unglücksstelle zudem von 268 Verletzten. Die Zahl der Toten könne aber noch weiter steigen. Unter den Verletzten seien einige in sehr kritischem Zustand, so Maswanganyi weiter.

Der Zusammenprall des Zuges mit diesem Lastwagen löste die Katastrophe aus (Foto: Getty Images/AFP/W. De Wet)

Der Zusammenprall des Zuges mit diesem Lastwagen löste die Katastrophe aus

Das Unglück ereignete sich demnach am Morgen an einem Bahnübergang in der östlichen Mitte des Landes - zwischen den Orten Hennenman und Kroonstad, etwa auf halber Strecke zwischen Johannesburg und Bloemfontein. Ein Lastwagen mit zwei Anhängern habe versucht, die Schienen zu überqueren, sagte der Minister. Dabei habe sich der Fahrer bei der Länge seines Gespanns verschätzt und stieß mit dem Zug zusammen. Mehrere Waggons entgleisten und kippten um. Nach dem Unglück brach in einem Waggon ein Feuer aus.

Fahrgäste des Unglückszuges werden auf Busse verteilt (Foto: picture-alliance/dpa)

Sie haben das Unglück überstanden: Fahrgäste des Zuges werden auf Busse verteilt

Einige Opfer wurden Medienberichten zufolge direkt an der Unglücksstelle behandelt, andere wurden ins Krankenhaus gebracht. Einige Passagiere konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

Derzeit suchen die Bergungsteams noch immer nach Passagieren, die in den Waggons eingeklemmt sein könnten. "Es befinden sich immer noch Menschen in den Waggons, die in Flammen aufgegangen sind", sagte Bahnvertreter Leboho Mokhalipha der Nachrichtenagentur AFP. Angesichts der Schulferien sind die Züge in Südafrika in diesen Tagen besonders voll. 

sti/gri (afp, ap, dpa)

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