Milica aus Montenegro | Lernerporträts - Video | DW | 09.07.2018
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Lehrerporträt Internationale Deutscholympiade 2018

Milica aus Montenegro

Deutsch, eine harte und kalte Sprache? Mitnichten. Die Lehrerin will ihren Schülern vermitteln, dass Deutsch viel Poesie enthält. Bis sie das verstehen, müssen sie jedoch erst einige grammatische Hürden überwinden.

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Milica aus Montenegro

Name: Milica

Land: Montenegro

Geburtsjahr: 1992

Beruf: Deutschlehrerin an einer Grundschule

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Den Wortschatz, den Klang und die Kausalsätze, die Präzision im Ausdruck erfordern. Das Vorurteil, Deutsch sei eine harte und kalte Sprache, stimmt aber überhaupt nicht! Für mich ist sie voller Poesie.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich meinen Schülerinnen und Schülern zwei Dinge verdeutlichen möchte: Beherrschen sie die Sprache, können sich ihnen später mal neue berufliche Perspektiven eröffnen. Außerdem sind auf Deutsch die meiner Meinung nach schönsten Gedichte und Romane geschrieben worden.

Das ist typisch deutsch für mich:
Ordnung, Fleiß, Disziplin, Pünktlichkeit – und der Humor.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Freiburg im Breisgau. Zum einen, weil ich mich dort 2018 während der Internationalen Deutscholympiade aufgehalten habe. Zum anderen ist es eine geschichtsträchtige Stadt mit zahlreichen kulturellen Angeboten.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Apfelstrudel, Kartoffelpuffer und natürlich die deutschen Brötchen.

Meine deutschen Lieblingswörter:
Das erste Wort, das ich gelernt habe: „aber“, außerdem „eigentlich“ und „Augenblick“.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Wenn ich eines aus den zahlreichen Büchern, die ich sehr mag, auswählen sollte, wäre es der Roman des Schweizer Schriftstellers Max Frisch „Mein Name sei Gantenbein“, ein Roman über die Frage der Identität.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Altersgerechte Jugendliteratur, aber auch Gedichte von Heinrich Heine. Sie verhelfen dazu, den Wortschatz schnell zu erweitern, den Klang der Wörter zu hören und die Aussprache zu üben.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Vor allem die Artikel, dann die sogenannten „falschen Freunde“-Wörter, die Satzkonstruktion sowie natürlich die Aussprache der Vokale, vor allem des „ö“ und des „ü“.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Die Teilnahme an der Internationalen Deutscholympiade des Goethe-Instituts im Jahr 2018 sowie dieses Porträt.

Meine Erfahrungen mit den Deutschlernangeboten der Deutschen Welle:
Nur die besten! Die Materialien (Texte, Audios, Videos) für verschiedene Niveaustufen helfen Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern wie mir sehr. Besonders mag ich die Langsam Gesprochenen Nachrichten.


Dieses Interview entstand im Rahmen derInternationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird gemeinsam vom GI mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.
 

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