Mikrokredite in Bangladesch (02.10.2013) | Podcast Wirtschaft | DW | 02.10.2013
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Podcast Wirtschaft

Mikrokredite in Bangladesch (02.10.2013)

Blühende Landschaften? 23 Jahre Aufbau Ost +++ Dauerkrise – Wie die Märkte auf die politischen Irrungen in Italien blicken +++30 Jahre Grameen-Bank –Ein Nobelpreisträger hilft den Armen mit Mikrokrediten

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

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Wirtschaft (02.10.2013)

In den 23 Jahren seit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten ist in Ostdeutschland eine Menge geschehen. Wer heute eine verfallende Industriestadt besichtigen möchte, muss nicht mehr nach Bitterfeld fahren – das kann er auch in Oberhausen und Gelsenkirchen haben. Morgen ist der 3. Oktober, der Tag der Deutschen Einheit, wir ziehen eine Bilanz des Aufbaus Ost.

In Italien kämpft der frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi um sein politisches Überleben. Er ist nicht mehr der jüngsten Einer und er führt ein ziemlich abwechslungsreiches Privatleben. Trotzdem will – oder kann - er von der Politik nicht lassen. Ob seine Minister nun in der aktuellen Regierung verbleiben oder doch zu ihrem Sturz beitragen, das ist eigentlich schon egal. In Italien ist Dauerkrise. Was halten eigentlich die Börsianer vom dauernden Gezänk in der ewigen Stadt?

In Bangladesch leben Millionen von Menschen unter Bedingungen, die ein Europäer sich kaum vorzustellen vermag. Und allein können sie auf gar keinen Fall schaffen, ihr Leben zum besseren zu wenden. Vor 30 Jahren gründete der Wirtschaftswissenschaftler Mohammed Yunus die Grameen-Bank, mit der er bedürftigen Menschen Kleinkredite gab. Für sein Engagement wurde Yunus 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das Modell ist so erfolgreich, dass die Regierung in Bangladesch schon gierig nach der Bank greift, um sie sich einzuverleiben.

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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