Masouds Liste – Ein Mann gegen den IS | Reporter - Vor Ort | DW | 06.12.2017
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Masouds Liste – Ein Mann gegen den IS

Fast ein Jahr lang war der syrische Journalist Masoud Aqil in den Händen des IS, wurde mit dem Tod bedroht. Durch einen Gefangenenaustausch kam er frei. Heute lebt er in Deutschland, enttarnt mutmaßliche IS-Anhänger und meldet sie den Behörden.

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Fast ein Jahr lang war der syrische Journalist Masoud Aqil in den Händen des IS, wurde dort gefoltert und mit dem Tod bedroht. Durch einen Gefangenenaustausch kam er im September 2015 frei. Heute lebt er an einem geheimen Ort in Deutschland, wo aus dem Terror-Opfer ein Terror-Jäger wurde. Durch kurdische Kontaktpersonen bis weit hinein in die syrisch-kurdischen "Volksverteidigungseinheiten" (YPG) und eigene Internet-Recherchen hat Masoud Aqil mutmaßliche IS-Anhänger entdeckt. Darunter einige, die er während seines neunmonatigen Martyriums in den Foltergefängnissen des IS kennengelernt hatte. Die Täter von damals leben heute zum Teil in Flüchtlingsheimen in Europa. Masoud Aqil hat die Verdächtigen den deutschen Behörden gemeldet. Und das machen immer mehr Flüchtlinge. Masouds Liste - Eine Reportage von Frank Hofmann