Mann in Londoner Zentralmoschee niedergestochen | Aktuell Europa | DW | 20.02.2020
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Attacke

Mann in Londoner Zentralmoschee niedergestochen

Die Londoner Polizei bestätigt einen Zwischenfall in einer Moschee in der Nähe des Regent's Park. Demnach wurde ein Mann, vermutlich ein Muezzin, verletzt. Der Täter wurde festgenommen.

Großbritannien London | Mann in Moschee erstochen (Imago Images/i-Images/G. Valiente)

Die Moschee in der Nähe des Londoner Regent's Park - hier hat sich der Angriff ereignet

Der Angriff ereignete sich offenbar während des Nachmittaggebetes. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur handelt es sich bei dem Angegriffenen um einen Muezzin, der die Gläubigen zum Gebet aufruft. Der über 70-Jährige wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Seine Verletzungen sind den Angaben zufolge nicht lebensbedrohlich. Der 29-jährige Täter wurde wegen des Verdachts des versuchten Mordes festgenommen.

Wie Scotland Yard mitteilte, stuft die Polizei das Verbrechen nicht als Terrorakt ein. Das genaue Motiv war der Polizei zufolge zunächst unklar.

Auf Twitter wurden Fotos gepostet, die zeigen sollen, wie der mutmaßliche Täter von Moscheebesuchern am Boden festgehalten wird. Der Sprecher des britischen Muslimrates (MCB), Miqdaad Versi twitterte, es sei beunruhigend zu sehen, wie ein weißer Mann während des Gebetes in die Moschee renne und den Muezzin in den Hals steche.

Auch Premierminister Boris Johnson äußerte sich erschüttert über die Tat, besonders weil sie "ausgerechnet an einem Ort des Gebets" geschehen sei.

fab/qu (dpa, rtr)