Malis Präsident Keita beginnt zweite Amtszeit | Aktuell Afrika | DW | 04.09.2018
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Präsidentenwahl

Malis Präsident Keita beginnt zweite Amtszeit

Der 73-Jährige legte in der Hauptstadt Bamako den Amtseid ab. Anschließend kündigte er einen entschlossenen Kampf gegen die Korruption in dem westafrikanischen Land an.

Nach den hart umkämpften Wahlen wolle er nun das Land einen, sagte Präsident Ibrahim Boubacar Keita in einer vom staatlichen Fernsehen übertragenen Rede. Keita hatte sich in einer Stichwahl Mitte August mit rund 67 Prozent der Stimmen gegen Oppositionsführer Soumaila Cisse durchgesetzt. Der frühere Finanzminister kam auf knapp 33 Prozent.

Eine der größten Herausforderungen für Keita wird in den nächsten fünf Jahren sein, das Friedensabkommen mit Rebellenmilizen aus dem Jahr 2015 zu stärken. Kritiker werfen Keita vor, bislang nicht für ein Ende der Gewalt gesorgt zu haben.

Mali, Bamako: Unterstützer des Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita (Getty Images/AFP/A. Risemberg)

Mit den Flaggen Malis waren Anhänger Keitas vor wenigen Tagen durch die Hauptstadt Bamako gezogen

Trotz einer internationalen Militärintervention besteht die Bedrohung durch Dschihadisten in weiten Teilen des Landes fort. Im Rahmen einer Friedensmission der Vereinten Nationen ist auch die deutsche Bundeswehr mit rund 1000 Soldaten in Mali im Einsatz, um die Islamisten in Schach zu halten.

uh/ww (dpa, afp)

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Nach Stichwahl: Mali hat einen neuen alten Präsidenten (16.08.2018)

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