Luftverschmutzung: Deutschland droht Klage | Podcast Wirtschaft | DW | 30.01.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Podcast Wirtschaft

Luftverschmutzung: Deutschland droht Klage

Umweltministerin Hendricks zum Rapport bei der EU +++ EUGT - Lobbyverein der Autobauer +++ Bosch erzielt Rekordumsatz +++ Spielwarenmesse in Nürnberg

Audio anhören 14:51

Hendricks

Die Debatte um umstrittene Abgastests an Affen und Menschen hat bei Volkswagen zu einer ersten personellen Konsequenz geführt. Der Generalbevollmächtigte Thomas Steg wurde beurlaubt, wie die Volkswagen AG heute in Wolfsburg mitteilte. Unabhängig vom Skandal um Abgastests hat die EU-Kommission Deutschland und anderen Mitgliedstaaten mit hoher Luftverschmutzung eine letzte Frist bis Ende nächster Woche gesetzt, um wirksame Maßnahmen zu ergreifen - sonst drohe eine Klage Brüssels vor dem Europäischen Gerichtshof. Das sagte der zuständige EU-Umweltkommissar heute nach einem Treffen mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und ihren Amtskollegen aus acht weiteren Ländern.

EUGT

Inzwischen will keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben: mit dem Lobbyverein EUGT, der die berüchtigte Studie angestoßen hatte, bei der Affen Dieselabgasen ausgesetzt wurden. Dabei haben die Autokonzerne Volkswagen, Mercedes und BMW sowie der Zulieferer Bosch jahrelang die dubiose Forschungsvereinigung finanziert - und die tat, wie ihr geheißen, und lieferte fleißig Studien, die den Vorstandsetagen der Autobauer gefielen.

Bosch

Größtmögliche Transparenz rund um den Diesel fordert Volkmar Denner, der Chef des Automobilzulieferers Bosch, der ja auch zeitweise beim Lobbyverein EUGT mitgemischt hat. Transparenz sei der einzige Weg, das ruinierte Image des Diesel-Antriebs noch zu retten, so Denner anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen seines Unternehmens.

Spielwarenmesse

Die Spielwarenmesse in Nürnberg setzt in diesem Jahr verstärkt auf eine Verbindung von Tradition und Elektronik. Plüsch, Puppen und Brettspiele sind dabei genauso gefragt wie der wachsende Bereich elektronischer und technischer Spielwaren. Auf der Messe können die Spielwarenhändler unter rund einer Million neuer und bewährter Produkte die passenden für ihre Kunden heraussuchen. Mehr als 2900 Aussteller sind in Nürnberg mit von der Partie.

Redakteur am Mikrofon: Klaus Ulrich

WWW-Links