Luftfahrtbranche will erneutes Flugchaos 2019 vermeiden | Wirtschaft | DW | 05.10.2018
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Ärger beim Fliegen

Luftfahrtbranche will erneutes Flugchaos 2019 vermeiden

Die Luftfahrtbranche will mit einem Paket von Maßnahmen massive Störungen im Flugverkehr wie in diesem Jahr künftig verhindern. Geplant ist mehr Personal bei der Flugsicherung und den Sicherheitskontrollen.

Lufthansa Streik Frankfurt 22.04.2013 (Reuters)

Reisende am Frankfurter Flughafen (Archivbild)

Beim Luftfahrt-Gipfel in Hamburg haben Vertreter aus Wirtschaft und Politik am Freitag eine Reihe von Maßnahmen gegen Verspätungen und Flugausfälle beschlossen. Es seien 25 Maßnahmen vereinbart worden, die dazu führen sollten, "dass sich das System Luftverkehr in Deutschland verbessert", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). "Wir können Luftverkehr, und das wollen wir unter Beweis stellen."

Die "Situationsanalyse" sei klar, sagte Scheuer weiter: "Keiner ist zufrieden, jeder will Verbesserungen." Die Probleme im Luftverkehr seien dabei kein rein deutsches Problem, sondern eine europäische Herausforderung, denn: "Am Himmel wird's eng."

Weniger Verspätungen und Streichungen

Die am Freitag beschlossenen Maßnahmen sollen verhindern, dass sich eine Situation wie im Sommer wiederholt. Wegen Sicherheitspannen, Streiks und Personalmangels mussten die Airlines hunderte Flüge streichen; viele Maschinen starteten und landeten mit Verspätungen. Die Zahl der Betroffenen lag deutlich höher als im Vorjahr.

Zu dem Spitzengespräch beim gastgebenden Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kamen neben Scheuer unter anderem auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr, der Chef der Deutschen Flugsicherung, Klaus-Dieter Scheurle, sowie der Chef der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens, Stefan Schulte.

ul/zdh (afp, rtr)

 

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