+++ Live-Ticker: Landtagswahl in Bayern +++ | Aktuell Deutschland | DW | 14.10.2018
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Bayern

+++ Live-Ticker: Landtagswahl in Bayern +++

In Bayern waren neuneinhalb Millionen Wahlberechtigte zur Wahl eines neuen Landesparlaments aufgerufen. Laut Hochrechnungen stürzen CSU und SPD ab. Die Grünen werden demnach zweitstärkste Kraft.

Bayern Landtagswahl Schulze, Söder und Aiwanger (picture-alliance/dpa/L. Barth-Tuttas)

Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze, Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) und Hubert Aiwanger von den Freien Wählern

Bayern hat einen neuen Landtag gewählt. Dabei hat die CSU schwere Verluste eingefahren. Sie bleibt zwar mit Abstand die stärkste politische Kraft im Freistaat, verliert aber die absolute Mehrheit. Auch die SPD ist tief gefallen. Großer Wahlgewinner sind die Grünen. Da es die erste Landtagswahl seit der Neuauflage der großen Koalition auf Bundesebene ist, gilt sie auch als Stimmungstest für das Bündnis aus Union und SPD in Berlin. Das Wahlergebnis könnte den Parteivorsitzenden und Bundesinnenminister Horst Seehofer in Bedrängnis bringen. Diesem wird zum Teil auch innerhalb der CSU vorgeworfen, für die Probleme der großen Koalition Verantwortung zu tragen.

Der Live-Ticker zur Wahl:

01:58 Uhr - Das vorläufige amtliche Endergebnis ist veröffentlicht. Unser Bericht dazu: hier!

23:29 Uhr - Die neueste ARD-Hochrechnung zeigt im Vergleich zur vorherigen wenig Veränderung. Demnach erhält die CSU 37,3 Prozent der Stimmen, 17,7 Prozent haben die Grünen gewählt. Darauf folgen die Freien Wähler mit 11,6 Prozent und die AfD mit 10,2 Prozent. Die SPD fällt auf 9,6 Prozent. Die FDP schafft es laut der Hochrechnung mit 5 Prozent der Wählerstimmen knapp in den bayerischen Landtag, die Linke dagegen mit 3,2 Prozent nicht.

22:47 Uhr - Einer weiteren ARD-Hochrechnung zufolge haben weiterhin 37,4 Prozent der bayerischen Wähler für die CSU gestimmt. Die SPD ist demnach auf 9,6 Prozent abgestürzt. Dagegen konnten die Grünen sich im Vergleich zu 2013 deutlich verbessern, sie kommen auf 17,7 Prozent der Wählerstimmen. Auch die zum bürgerlich-konservativen Lager zählenden Freien Wähler haben etwas zugelegt und landen bei 11,5 Prozent. Darauf folgt die AfD, für die laut der Hochrechnung 10,2 Prozent der Wähler gestimmt haben. Die FDP erhält 5 Prozent, die Linke 3,2 Prozent.

22:46 Uhr - Erdrutsch für die CSU in München: In der Landeshauptstadt hängen die Grünen sie als stärkste Partei wohl deutlich ab. Nach der Auszählung von 851 der 954 Stimmbezirke liegen die Grünen mit 31,1 Prozent der Gesamtstimmen klar vor der CSU mit 24,7 Prozent. Nach dem Zwischenergebnis dürften vier bis fünf der neun Direktmandate in München an die Grünen gehen. Es wären ihre ersten in Bayern überhaupt. Ihr Spitzenkandidat Ludwig Hartmann ist im neu gebildeten Stimmkreis München-Mitte mit fast 44 Prozent nahezu unangefochten.

Bayern Landtagswahl Hartmann und Schulze | Jubel (Reuters/A. Gebert)

In Feierlaune: Ludwig Hartmann und Katharina Schulze von den Grünen

22:27 Uhr - Laut der aktuellsten ARD-Hochrechnung erhält die CSU 37,4 Prozent der Wählerstimmen und fährt damit ein denkbar schlechtes Ergebnis ein. Die Grünen gewinnen im Vergleich zu 2013 9,1 Prozentpunkte und sind mit 17,7 Prozent zweitstärkste Kraft. Darauf folgen die Freien Wähler mit 11,4 Prozent und die AfD mit 10, 3 Prozent der Wählerstimmen. Die SPD verliert im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren ganze 11 Prozentpunkte und landet bei 9,6 Prozent. Die FDP zieht laut der Hochrechnung mit 5 Prozent knapp in den Landtag ein, die Linke schafft es mit 3,1 Prozent der Wählerstimmen nicht.

22:26 Uhr - Horst Seehofers Nachfolger als Direktkandidat im Stimmkreis Neuburg-Schrobenhausen erleidet eine schwere Schlappe. Matthias Enghuber muss sich mit 34,6 Prozent begnügen, Seehofer holte 2013 noch 61,5 Prozent der Erststimmen. Für den Einzug in den Landtag reicht es dennoch. Der Spitzenkandidat der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, verfehlt mit 25 Prozent knapp das Direktmandat im Stimmkreis Landshut: CSU-Kandidat Helmut Radlmeier holt 27,7 Prozent.

22:13 Uhr - Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gewinnt im Stimmkreis Nürnberg-Ost das Direktmandat. Mit 38,1 Prozent der Erststimmen setzt er sich gegen den Grünen Elmar Hayn (21,9 Prozent) durch. Innenminister Joachim Herrmann verteidigt sein Mandat in Erlangen-Stadt mit 32,5 Prozent, büßt aber 7,7 Prozentpunkte ein. 

21:45 Uhr - Eine neue ARD-Hochrechnung zeigt nur wenig Veränderung: Die CSU liegt weiterhin bei 37,3 Prozent. Die Grünen verlieren 0,1 Prozentpunkte und kommen damit auf 17,7 Prozent der Wählerstimmen. Die Freien Wähler und die SPD bleiben jeweils konstant bei 11,5 Prozent und 9,6 Prozent. 10,3 Prozent der Wähler haben laut der Hochrechnung für die AfD gestimmt. Die FDP hat 5 Prozent der Wählerstimmen erhalten, die Linke ist mit 3 Prozent nicht im Landtag vertreten.

Video ansehen 02:16

CSU verliert in Bayern absolute Mehrheit

21:25 Uhr - In München lösen die Grünen die CSU voraussichtlich als stärkste Kraft bei einer Landtagswahl ab. Nach Auszählung von 554 von 954 Wahlbüros liegen sie in der bayerischen Landeshauptstadt mit 31 Prozent deutlich vor den Christsozialen, die nur noch auf 24,5 Prozent kommen. Damit haben die Grünen gegenüber der Landtagswahl 2013 um 18,9 Prozentpunkte zulegt, während die CSU 12,2 Prozentpunkte verloren hat.

21:00 Uhr - Die Wahlbeteiligung liegt mit etwa 72 Prozent deutlich höher als 2013 mit 63,9 Prozent.

20:49 Uhr - Laut einer neuen ARD-Hochrechnung liegt die CSU weiterhin bei 37,3 Prozent, auch bei den anderen Parteien ändert sich wenig. So bleiben die Grünen konstant bei 17,8 Prozent. Die Freien Wähler und die AfD verlieren jeweils 0,1 Prozentpunkte und sind damit bei 11,5 Prozent und 10,6 Prozent. Die SPD kommt auf 9,6 Prozent der Stimmen. Der Hochrechnung zufolge haben 5 Prozent der Wähler für die FDP gestimmt, 3 Prozent für die Linke.

20:17 Uhr - Der bayerische Grünen-Spitzenkandidat Ludwig Hartmann wirbt trotz des Widerstands in der CSU für eine pragmatische Arbeitsteilung in einer möglichen Koalition. Die beiden Parteien seien inhaltlich weit auseinander, sagt Hartmann in der ARD. "Aber ich glaube auch, man muss mal drüber nachdenken, ob man dieses 'Das Beste aus beiden Welten' vielleicht eines Tages zusammenbringen kann."

20:00 Uhr - Die CSU hat laut einer weiteren Hochrechnung doch etwas mehr Stimmen bekommen: Die ARD sieht die Partei nun bei 37,3 Prozent, nicht mehr bei 35,6. Die SPD liegt demnach nur bei  9,5 Prozent. Die großen Gewinner der Landtagswahl, die Grünen, haben im Vergleich zur letzten Hochrechnung 0,5 Prozentpunkte verloren und liegen nun bei 17,8 Prozent. Auch die AfD hat laut der neuen Hochrechnung doch etwas weniger Stimmen bekommen, 10,7 Prozent haben sie demnach gewählt. Die Freien Wähler bleiben konstant bei 11,6 Prozent und für die FDP könnte es doch noch knapp werden, sie hat 5 Prozent der Stimmen erhalten. Die Linke wird mit 2,9 Prozent der Hochrechnung zufolge nicht im Landtag vertreten sein.

19:37 Uhr - Die Grünen wollen eine mögliche Beteiligung an einer Koalition mit der CSU in Bayern nicht von der Personalie des Ministerpräsidenten Markus Söder festmachen. Es gehe jetzt nicht um Personen, sagt der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, in der ARD. "Ich weiß gar nicht, wie es mit der CSU weitergeht", so Kellner mit Blick auf eine mögliche Personaldebatte in der CSU.

19:35 Uhr - SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ruft Horst Seehofer in der Regierung zur Mäßigung auf. Es gehe jetzt darum, den Stil zu ändern, sagt er in der Berliner Runde in der ARD. "Es gibt Regierungsmitglieder, die immer wieder den eigenen Egoismus über das Wohl der Regierung gestellt haben", so Klingbeil. Er meine hiermit unter anderem Seehofer. Es sei versucht worden, ein ganzes Land in der Tonalität nach rechts zu schieben.

Video ansehen 01:25

Wahl in Bayern: Berliner Reaktionen

19:15 Uhr - Eine weitere ARD-Hochrechnung zeigt kaum Veränderungen. Demnach erhält die CSU 35,6 Prozent der Stimmen, die SPD fällt auf 9,7 Prozent ab. Die Grünen erhalten mit 18,3 Prozent die zweitmeisten Wählerstimmen, danach kommen die Freien Wähler mit 11,6 Prozent. Die AfD zieht mit 10,9 Prozent in den bayerischen Landtag ein, die FDP dürfte es mit 5,1 Prozent ebenfalls schaffen. Die Linke ist mit 3.3 Prozent sicher nicht im Landtag vertreten.

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