Little Stones - Wenn Kunst zur Waffe wird | DokFilm | DW | 10.10.2019
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Little Stones - Wenn Kunst zur Waffe wird

Die preisgekrönte Dokumentation portraitiert vier Künstlerinnen, die mit Rap, Graffiti, Tanz und Mode für die Rechte von Frauen weltweit eintreten. Sie kämpfen gegen Genitalverstümmelung und häusliche Gewalt und für die Würde von Sexarbeiterinnen.

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Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem. Diese Künstlerinnen wollen das nicht länger hinnehmen. Sister Fa, eigentlich Fatou Mandiang Diatta, ist eine senegalesische Rapperin und Aktivistin. Sie engagiert sich gegen die weibliche Genitalverstümmelung in Afrika. Mit ihrer Stimme trägt sie dazu bei, dass das Tabu rund um die schmerzhafte und gefährliche Praxis gebrochen wird. Panmela Castro ist eine brasilianische Graffitikünstlerin, die mit ihrer Kunst gegen die alltägliche häusliche Gewalt in brasilianischen Favelas aufbegehrt. Die indische Tänzerin Sohini Chakraborty, nutzt ihre Tanzkunst um Sexarbeiterinnen zu therapieren, die Opfer sexueller Gewalt wurden. Sie hilft den Frauen, sich in ihrem Körper wieder wohl zu fühlen und ihre Traumata zu heilen. Die junge Amerikanerin Anna Taylor hat bereits als Studentin ein Modelabel in Afrika aufgebaut. ‚Judith & James‘ heißt das Label. In Armut lebende Frauen in Kenia erhalten eine Ausbildung als Näherinnen und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Mit den von ihnen genähten Kleidern debütierte Anna Taylor bei der New Yorker Fashion Week. Die vier portraitierten Künstlerinnen erzählen Geschichten des Gelingens und des Mutes in einer oftmals trostlos anmutenden Welt.