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Liberia im Wandel: Journalisten prangern Korruption an

18. Februar 2014

Liberia sucht Anschluss an die globale Wirtschaft. Nach 20 Jahren politischer Instabilität und blutiger Bürgerkriege, versucht sich der westafrikanische Staat seit geraumer Zeit zu erneuern. Der Kampf gegen die Korruption steht allerdings noch am Anfang.

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Liberias Präsidentin, die Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf, trat das Amt 2006 als große Hoffnungsträgerin an. Das Land sei sicherer geworden es würden zunehmend mehr Investoren angelockt, sagt die Regierung. Doch Korruption und Vetternwirtschaf sind noch immer weit verbreitet und wer das anprangert, muss mitunter mit der Staatsgewalt rechnen. Das erlebte Rodney Sieh. Der investigative Journalist warf Liberias Landwirtschaftsminister in einem Zeitungsartikel Korruption vor. Er landete im Gefängnis und wurde später unter Hausarrest gestellt. "Liberia: Kampf gegen Korruption" ist Teil der DW Internet-Reihe "Secrets of Transformation".