Letzte Opfer im Wrack der ″Costa Concordia″ vor Giglio entdeckt | Aktuell Europa | DW | 26.09.2013
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Aktuell Europa

Letzte Opfer im Wrack der "Costa Concordia" vor Giglio entdeckt

Bei der Havarie des Kreuzfahrtschiffes in Italien im Januar 2012 waren 32 Menschen ertrunken. Nun können aus den Trümmern der "Costa Concordia" offenbar die letzten beiden Leichen geborgen werden. Nach 20 Monaten.

Die Suche nach den beiden noch vermissten Opfern der "Costa Concordia"-Katastrophe vor der italienischen Mittelmeer-Insel Giglio scheint erfolgreich zu sein: Taucher hätten im Wrack des Kreuzfahrtkolosses menschliche Überreste gefunden, berichtete der Chef des italienischen Zivilschutzes Franco Gabrielli den wartenden Journalisten. Endgültige Gewissheit gebe es jedoch erst nach einem DNA-Test.

Bei den Vermissten handelt es sich um eine sizilianische Passagierin und einen indischen Schiffskellner. Die Angehörigen sollen bereits informiert worden sein.

Prozess gegen Kapitän läuft noch

Möglich geworden war die Suche durch das spektakuläre Aufrichten der gekenterten "Costa Concordia" in der vergangenen Woche. Das zum Teil auf einem Riff lagernde Schiff musste zunächst gesichert werden. Außerdem wurden Unterwasserroboter vorgeschickt, um den Grund zu filmen, auf dem der gigantische Schrotthaufen 20 Monate lag.

Unterdessen ist im toskanischen Grosseto das Verfahren gegen den Kapitän des Kreuzfahrtschiffs, Francesco Schettino, fortgesetzt worden. Schettino gab erneut seinem indonesischen Rudergänger die Schuld an dem Aufprall auf die Felsen von Giglio...

SC/gmf (APE, afp, dpa, ARD)

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