Löw plant ohne Müller, Hummels und Boateng | Sport | DW | 05.03.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nationalmannschaft

Löw plant ohne Müller, Hummels und Boateng

Joachim Löw macht einen harten Schnitt: Der Bundestrainer informiert die Weltmeister von 2014, Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng, dass er nicht mehr mit ihnen plane. Die Zukunft gehöre den jungen Spielern.

Video ansehen 01:23

Paukenschlag: Löw sortiert drei Weltmeister aus

Bundestrainer Joachim Löw will ohne die drei ehemaligen Weltmeister Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller in die Qualifikation für die Fußball-EM 2020 gehen. Diese Entscheidung teilten Löw und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff den drei Profis des FC Bayern nach Angaben des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) am Dienstag in München mit. "Ich danke Mats, Jérôme und Thomas für die vielen erfolgreichen, außergewöhnlichen und einmaligen gemeinsamen Jahre", sagte Löw laut DFB. Zuvor hatte er bereits Sami Khedira eröffnet, dass er im DFB-Team keine Rolle mehr spielen werde. 

"Jahr des Neubeginns"

Damit treibt der Bundestrainer nach dem blamablen WM-Vorrunden-Aus im Vorjahr in Russland und dem Abstieg in der Nations League den Umbruch im DFB-Team radikal voran. "2019 ist für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das Jahr des Neubeginns", sagte Löw. "Wir wollen der Mannschaft ein neues Gesicht geben. Ich bin überzeugt, dass das nun der richtige Schritt ist. Die jungen Nationalspieler erhalten den nötigen Raum zur vollen Entfaltung. Sie müssen nun die Verantwortung übernehmen."

Rückendeckung erhielt Löw von DFB-Präsident Reinhard Grindel. "Ich begrüße es, dass er den Umbruch unserer Nationalmannschaft jetzt weiter entschlossen voranbringt", sagte der DFB-Chef. "Der Beginn der Qualifikation für die EURO 2020 ist genau der richtige Zeitpunkt für personelle Veränderungen."

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet am 24. März in Amsterdam gegen die Niederlande in die EM-Ausscheidung. Zuvor trifft die Mannschaft in einem Test am 20. März in Wolfsburg auf Serbien.

sn/sw (dpa, sid)

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema