Kieler Woche startet wegen Corona kleiner | Aktuell Deutschland | DW | 04.09.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Segeln

Kieler Woche startet wegen Corona kleiner

Die Kieler Woche ist eine echte deutsche Traditionsveranstaltung. Das Segel-Event wird seit 127 Jahren begangen. Doch in diesem Jahr geht es etwas beschaulicher zu - zumindest an Land.

Deutschland Kieler Woche 2021

Schönstes Segelwetter zu Beginn der diesjährigen Kieler Woche

Die Segel sind gesetzt an der Ostsee: Doch wegen Corona fehlen auf der Kieler Woche diesmal Flanierbereiche und große Bühnen. Stattdessen steht in der Festwoche bis 12. September der maritime Kern der Veranstaltung im Fokus: die Segelregatten vor Kiel-Schilksee, die traditionelle Windjammerparade auf der Förde und das Segelkino am Wasser.

Unter normalen Bedingungen hatte das Sommerfest 2019 mehr als 3,5 Millionen Besucher aus gut 70 Ländern angelockt. Kein Wunder, gilt die Kieler Woche doch als eine der größten Segelsportveranstaltungen der Welt.

Ohne Glasen geht es nicht

Bei der Eröffnung am Samstag übernahm Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther  das traditionelle Glasen mit der Schiffsglocke. Er musste dazu drei Doppelschläge und einen Einzelschlag ausführen.

Deutschland Kieler Woche 2021 Daniel Günther an der Schiffsglocke

Ministerpräsident Günther bei der Eröffnung der Kieler Woche: Drei Doppelschläge, ein Einzelschlag

Danach gab Segel-Star Boris Herrmann (40) mit dem Typhon - einem Schiffshorn - das Signal "lang-kurz-kurz-lang" für "Leinen los!" für die älteste und größte deutsche Regattawoche.

Windjammerparade mit 120 Schiffen

Zu den Segelregatten sind rund 900 Boote gemeldet. Neben den Segelwettbewerben vor Schilksee sind mehr als 100 Programmpunkte geplant. Maritimer Höhepunkt soll die Windjammerparade mit mehr als 120 Schiffen am 11. September sein, angeführt von der "Alexander von Humboldt II".

Auch Prominenz ist zu Gast. Am 8. September besucht Fürst Albert II. von Monaco (63) das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung.

Bereits an diesem Sonntag wird im Rahmen der Kieler Woche der Weltwirtschaftliche Preis verliehen. Er geht an den ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Göran Persson, den Unternehmer Michael Otto und die Nachhaltigkeitsexpertin Xuemei Bai, die in Australien forscht.

haz/AR (dpa, ndr)