Keine russischen Sanktionen gegen die DW | Politik | DW | 06.11.2019
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Pressefreiheit

Keine russischen Sanktionen gegen die DW

Sanktionen Russlands gegen die DW wären nicht gerechtfertigt, betont ein DW-Sprecher. Er zeigt sich zufrieden über eine Äußerung des russischen Außenministers Sergej Lawrow.

Die Deutsche Welle begrüßt die Aussage des russischen Außenministers Sergej Lawrow, dass er Beschränkungen gegen westliche Medien, darunter gegen die Deutsche Welle, nicht befürwortet.

Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax sagte Lawrow bei einer OSZE-Medienkonferenz in Moskau: "Das Außenministerium unterstützt keine Überlegungen, die darauf abzielen, Medien die Akkreditierung zu entziehen", sagte Lawrow auf die Frage, ob er es für notwendig halte, ausländischen Medien, einschließlich der Deutschen Welle, die Akkreditierung aufzuheben.

DW-Sprecher Christoph Jumpelt erklärte am Mittwoch daraufhin: "Eine Verhängung von Sanktionen gegen die DW wäre in keiner Weise gerechtfertigt." Russische Medienberichte, die behaupten, die DW habe sich für ihre Berichterstattung über die Proteste in Moskau im Sommer dieses Jahres entschuldigt, weist er zurück. "Hierbei muss es sich um ein Missverständnis handeln", sagt Jumpelt.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums hat Berichten russischer Medien zufolge zudem die Behauptung aufgestellt, es hätte ein Treffen von Verantwortlichen der DW und dem Außenministerium der Russischen Föderation gegeben, bei dem sich die DW für angebliche Fehler in ihrer Berichterstattung aus Russland entschuldigt habe. 

Hier irrt Frau Sacharowa. Jumpelt dazu: “Wir möchten folgendes klarstellen: Ein solches Treffen hat nicht stattgefunden. Die DW hat darüberhinaus keinen Anlass, sich für die objektive journalistische Arbeit ihrer Korrespondenten und Redakteure zu entschuldigen.”

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