″Keine andere Wahl″ | Fokus Nahost | DW | 30.11.2009
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Fokus Nahost

"Keine andere Wahl"

Iran will Anreicherung von Uran ausweiten +++ Israel will palästinensische Gefangene freilassen

Der iranische Vizepräsident Ali Akbar Salehi (Foto: AP)

Irans Vizepräsident Ali Akbar Salehi sieht den Bau von Uran-Anreicherungsanlagen als "erzwungene Reaktion"

Die iranische Regierung will sich nichts vorschreiben lassen. Allen internationalen Protesten zum Trotz hat sie am Sonntag (29.11.2009) beschlossen, zehn neue Anlagen zur Urananreicherung zu bauen. Damit reagiert die iranische Regierung auf eine Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde. Die hatte einen Baustopp für die jüngste Anlage zur Urananreicherung bei Qom gefordert. Das will sich die iranische Regierung nicht gefallen lassen: Iran habe keine andere Wahl, sagte der iranische Vizepräsident Ali Akbar Salehi. Die Regierung hat aber eine Hintertür für eine diplomatische Lösung im Atomstreit offen gelassen.

Tauziehen um Gefangenenaustausch

Seit dreieinhalb Jahren ist der israelische Soldat Gilad Schalit in den Händen der Hamas. Der Preis für seine Freilassung ist so hoch, dass sich Israel und die Hamas noch immer nicht über einen Gefangenenaustausch einig geworden sind. Jetzt ist die Rede von 980 palästinensischen Gefangenen, die Israel freilassen will. Die Anzeichen dafür, dass Gilad Schalit bald nach Hause kommt, mehren sich.

Redaktion: Anne Allmeling / Thomas Latschan

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