Katholischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 11. November 2018 aus der Pfarrkirche St. Martinus in Much live im Deutschlandfunk um 10.05 Uhr | Gottesdienst vom Deutschlandfunk | DW | 07.11.2018
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Gottesdienst vom Deutschlandfunk

Katholischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 11. November 2018 aus der Pfarrkirche St. Martinus in Much live im Deutschlandfunk um 10.05 Uhr

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Josef Gerards. Die kirchliche Leitung hat Stephan Baur.

Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Männerkirchenchor MGV-Cäcilia Much/Marienfeld. An der Orgel spielt Martin Blumenthal.

Pfarrer Gerards stellt in seiner Predigt die Frage, wie man wohl mit den vielen Spendenbriefen umgehen soll, die nun in den Wochen vor Weihnachten wieder zuhauf in den Briefkästen landen. In Anlehnung an die Erzählung vom Spendenopfer der armen Witwe, die im Mittelpunkt des Evangeliums vom heutigen Sonntag steht, erinnert sich Pfarrer Gerards dabei an eine Episode aus dem Leben seiner Großmutter.

Die Gemeinde Much liegt 30 km nordöstlich von Bonn und 35 km östlich von Köln, nahe der Grenze zum Oberbergischen Kreis. Als eine der ältesten Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises ist Much stetig gewachsen und zählt heute ca. 15.000 Einwohner.

Die Kirche, St. Martinus in Much wurde bereits am 31. März 1131 in einer Urkunde des Papstes Innozenz II. genannt. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde dann eine dreischiffige romanische Basilika errichtet, von der noch der Turm und das Langhaus erhalten sind. Im 15. Jahrhundert wurden das nördliche Seitenschiff und das Mittelschiff um den spätgotischen Chor erweitert.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurden die Seitenschiffe erneuert, indem man die kleinen romanischen Rundbogenfenster, wie sie noch im oberen Teil des Mittelschiffs sichtbar sind, durch die jetzigen größeren Stichbogenfenster im barocken Stil ersetzte. Ende des 19. Jahrhundert wurde der Chor im Süden um einen neugotischen Teil erweitert.

Ein besonders bemerkenswertes und beeindruckendes Kunstwerk ist auch das spätgotische Sakramentshäuschen (um 1500 geschaffen), in dessen Mitte sich direkt über dem Tabernakel eine mittelalterliche Darstellung des "Letzten Abendmahles" aus Kalkstein befindet.

Hinzuweisen ist auch auf ein sehr altes, ehrwürdiges und monumentales Kreuz aus dem Ende des 13 Jahrhunderts, das sich im Altarraum der Mucher Pfarrkirche befindet.