Kartellamt gegen Facebook und Amazon | Podcast Wirtschaft | DW | 27.06.2019
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Podcast Wirtschaft

Kartellamt gegen Facebook und Amazon

Geschacher um Menschenrechte: Wie Deutschland UN-Standards ausbremst +++ VW startet voll-elektrisches Carsharing in Berlin +++ Nachhaltige Mode-Strickmaschinen aus Japan

Audio anhören 16:59

Bundeskartellamt

Verfahren gegen Facebook und Amazon, die Untersuchung von Vergleichsportalen oder die Verwendung der Nutzerdaten bei Smart-TVs: Das Bundeskartellamt hat immer mehr Aufgaben, die auch die Verbraucher direkt betreffen - neben den klassischen Kartellverfahren, die immer noch einen wichtigen Teil der Arbeit der Bonner Behörde ausmachen. Am Donnerstag legte sie ihren Tätigkeitsbericht für die vergangenen zwei Jahre und den Jahresbericht 2018 vor.

UN-Arbeitsstandards

Hungerlöhne und miserable Arbeitsbedingungen gehören häufig noch immer zum Alltag der Menschen, die in ärmeren Ländern für deutsche Unternehmen Produkte herstellen oder Rohstoffe abbauen. Dabei hatte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag versprochen, die Menschenrechtsleitprinzipien der Vereinten Nationen verbindlich umzusetzen - notfalls per Gesetz. Doch das Verfahren zieht sich hin, die Kriterien werden immer weiter aufgeweicht. Gegenüber dem deutschen TV-Magazin Monitor kritisiert jetzt der Berichterstatter des zuständigen UN-Komitees, Deutschland halte sich nicht an die UN-Vereinbarungen.  

E-Carsharing

Der Volkswagen-Konzern setzt mit aller Kraft auf die Elektromobilität. Am Donnerstag startet VW sein erstes voll-elektrisches Carsharing-Angebot. Premiere ist in Berlin. Hier werden 1.500 e-Golf-Fahrzeuge als "Vehicle on Demand" Fahrzeuge unterwegs sein. Es sollen noch mehr dazu kommen. Das Projekt ist auch in anderen europäischen Städten geplant. Darüber gesprochen haben wir mit dem Software-Chef und VW-Markenvorstand Christian Senger.

Hightech-Strickmaschinen

Wer von einem Kunden als Dankeschön einen nagelneuen Ferrari geschenkt bekommt, muss ein ziemlich guter Geschäftsmann sein. Und genau das trifft auf Masahiro Shima zu. Der 82-jährige Japaner hat mit Hightech-Strickmaschinen nicht nur ein Unternehmen von Weltrang aufgebaut. Mit seiner Produktionsmethode werden Ressourcen geschont und so ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Ein Thema, das auch auf dem bevorstehenden G20 Gipfel im benachbarten Osaka Ende der Woche ganz oben auf der Tagesordnung steht.

Redakteur am Mikrofon: Klaus Ulrich

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