Kölner Dom: Lichter und Worte tanzen für den Frieden | Kunst | DW | 18.09.2018
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Domwallfahrt

Kölner Dom: Lichter und Worte tanzen für den Frieden

Zwei Jahre ist es her, da verzauberte die Musik- und Lichtinstallation "silentMOD" den Kölner Dom. Jetzt soll der weltberühmte Sakralbau in einer Bewegtbild-Illumination erstrahlen, als ein "Leuchtturm des Friedens".

Wieder ist es eine Kunstaktion, zu der Domprobst Gerd Bachner einlädt: "Dona Nobis Pacem" - unter diesem Motto steht die diesjährige Kölner Domwallfahrt vom 27. bis zum 30. September, von der viele Friedensimpulse ausgehen sollen. Optischer Höhepunkt aber ist die großformatige Projektion auf der Südfassade des Domes. Die Medienkünstler Detlef Hartung (*1958) und Georg Trenz (*1962) erinnern damit an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren.

Musik von Cherubini und Bach

So wird das alte Gemäuer der gotischen Kathedrale an vier Abenden hintereinander für jeweils 15 Minuten zur Projektionsfläche von Bildern und Textfragmenten. Dazu erklingt Musik aus dem Requiem Nr. 1 in c-Moll von Luigi Cherubini (1760-1842) und das "Dona nobis pacem" aus der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Pfadfinder werden Kerzen als Friedenslichter an die Besucher auf dem Roncalli-Platz zu Füßen des Domes verteilen.

Das Künstlerteam Hartung/Trenz stammt aus Köln und München. Seit 1998 realisieren beide gemeinsame Lichtkunst-Projekte. Ihr Thema ist die Kombination von Licht, Raum und Sprache.

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