Juventus will Revanche gegen Real Madrid | Fußball | DW | 02.04.2018
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Champions League

Juventus will Revanche gegen Real Madrid

Im Viertelfinale der Champions League treffen mit Juventus Turin und Real Madrid zwei große europäische Klubs aufeinander. Für Real-Trainer Zidane ist es ein besonderes Spiel. Für seinen Klub ein Besuch beim Angstgegner.

Zinedine Zidane muss sich intensive Gedanken machen: Während sich die deutschen Fußball-Fans vor dem Champions-League-Viertelfinal-Hinspiel zwischen Juventus Turin und Real Madrid an diesem Dienstag auf das Duell zwischen den Weltmeisterkollegen Sami Khedira und Toni Kroos freuen können, hat der Real-Coach vor seinem Besuch bei seinem Ex-Club ein Luxusproblem. Für vier Profis, die sich beim Tabellenvierten der Primera División in prächtiger Spiellaune befinden, hat der Franzose im Stammteam nur einen einzigen Platz übrig.

"Zizou" muss sich entscheiden: Wer darf neben den beiden gesetzten Angreifern Cristiano Ronaldo und Karim Benzema von Anfang an stürmen? Gareth Bale, Isco, Lucas Vazquez und Marco Asensio kommen infrage. Die Sportzeitung "Mundo Deportivo" spricht von einem "großen Dilemma". Der interne Druck ist groß, denn vor allem Isco und Bale fordern nach Medienberichten einen Stammplatz und drohen hinter vorgehaltener Hand mit einem Weggang im Sommer, falls ihre Wünsche nicht erfüllt werden. 

Isco brillierte zuletzt nicht nur im Trikot der Königlichen. Der 25-Jährige lieferte auch in der Nationalelf beim 1:1 in Deutschland und mit einem Dreierpack beim sensationellen 6:1-Sieg gegen Argentinien Glanzvorstellungen. Bale überwand unterdessen ein langes Tief. Für Wales erzielte er drei Treffer, beim 3:0-Erfolg Reals am Wochenende bei Las Palmas steuerte der 28-Jährige zwei Tore bei. Bei den Fans haben vor allem Asensio und Vázquez einen Stein im Brett.

Rückkehr des Helden von einst

Zinedine Zidane jubelt im Trikot von Juventus Turin mit Antonio Conte und Edgar Davids (picture-alliance/dpa/Lobera)

Zidane (2.v.r.) spielte fünf Jahre lang für Juventus

Für Zidane ist es der erste Amtsbesuch als Cheftrainer bei seinem alten Klub. In Turin ist der 45-Jährige immer noch ein Held. Zwischen 1996 und 2001 gewann der Weltmeister von 1998 mit Juve unter anderem zwei Mal die italienische Liga, bevor er zu Real wechselte.

Die letzte Begegnung der beiden Klubs war das Champions-League-Finale 2017, das Real in Cardiff mit 4:1 für sich entschied. Bei Juve-Torwart Gianluigi Buffon ist der Respekt entsprechend groß: "Wir wissen, dass Real Madrid die beste Mannschaft der Welt ist", sagte Buffon, verwies aber auch darauf, dass die letzten vier Duelle, die in Hin- und Rückspiel entschieden wurden, zu Gunsten der Italiener ausgingen. Juve ist also trotz des Finalerfolgs vom Vorjahr eine Art Angstgegner für die Königlichen. "Mit Hin- und Rückspiel haben wir aber zweifellos bessere Chancen", sagte Buffon und prophezeite: "Schlechter als in Cardiff wird es für uns sicher nicht laufen."

asz (dpa, sid)

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