Jana aus Lettland | Lernerporträts - Video | DW | 24.07.2018
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Porträts Internationale Deutscholympiade 2018

Jana aus Lettland

Manchmal ist Deutsch ein Alptraum für sie. Doch ist es wirklich eine aggressive, harte Sprache wie mancher Lernende meint? Oder ist es doch eher melodisch wie es in ihrem Lieblingswort zum Ausdruck kommt?

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Jana aus Lettland

Name: Jana

Land: Lettland

Geburtsjahr: 2000

Ich lerne Deutsch, weil …
ich in Deutschland studieren möchte. Außerdem ist Deutsch eine schöne Sprache.

Mein erster Tag in Deutschland war …
im Dezember 2009, ein hektischer Tag vor Weihnachten mit viel Rennerei – obwohl die Stimmung super pittoresk war mit all der Dekoration und den Lichtern.

Das ist für mich typisch deutsch:
Pünktlichkeit, Ordnungssinn – und die Sicherheit im Handeln.

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Die Traditionen, die Sprachen ähneln sich – und auch beim Essen gibt es keinen großen Unterschiede.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In München. Wegen der Universität, aber auch weil die Luft dort gut ist und es viel Grün gibt. 

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Manchmal ist sie ein Alptraum für mich wegen ihrer Unlogik. Warum heißt es DAS Mädchen?!

Mein deutsches Lieblingswort:
kuschelig“. Ich verbinde es mit Gemütlichkeit, Wärme und einem Gefühl von Zuhause.

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsele:
„drucken“ und „drücken“. Wann kommt der Umlaut, wann nicht?

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Lügen haben kurze Beine“. Sehr lakonisch, aber wahr!

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Noch bin ich auf der Suche nach meinem Platz im Leben. Wichtig ist, dass ich etwas mache, das Spaß macht und mit dem ich Gutes tun kann.

Mein Tipp für andere Deutschlernende:
Sprechen, sprechen, sprechen! Es hilft beim Verstehen der Sprache.

Das würde ich von einer/einem Deutschen gern wissen:
Wie würden Sie Ihre eigene Sprache beschreiben? Melodisch? Streng? Denn Deutsch steht bei Ausländern (nicht bei mir!) im Ruf, aggressiv zu klingen, so als ob man ständig nur Schimpfwörter benutzt.

 

 

Dieses Interview entstand im Rahmen der Internationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird gemeinsam vom Goethe-Institut mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

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