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Israel: Eli Beer - Leben retten und Grenzen einreißen

10. September 2013

"United Hatzalah" leistet Hilfe, bis ein Krankenwagen zur Stelle ist. Die Helfer kommen aus allen Schichten Israels - und allen Religionen.

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Am Anfang stand ein Trauma. Als Kind war Eli Beer Zeuge eines Bombenanschlags auf einen Bus. Die Bilder des Grauens ließen ihn nicht mehr los. Seitdem ist ‚Rettung’ sein Thema: ‚Hatzalah’ auf Hebräisch. Eine Organisation gleichen Namens gab es schon in vielen jüdischen Gemeinschaften rund um die Welt. Doch Beer gründete das nicht kommerzielle Unternehmen ‚United Hatzalah Israel’ und setzte damit neue Maßstäbe. Inzwischen wurden mehr als 1000 Rettungskräfte ausgebildet, es gibt Teams aus orthodoxen Juden und Arabern. Sowohl die medizinische Ausrüstung als auch die GPS-Geräte der Mopeds sind auf dem neuesten Stand und auch die Helfer werden ständig weitergeschult. Innerhalb von 90 Sekunden soll die Erste Hilfe ankommen. Und sie ist für alle da. Herkunft, Nationalität oder Religion spielen bei United Hatzalah keine Rolle.