Indonesischer Vulkan Merapi treibt Hunderte in die Flucht | Aktuell Asien | DW | 11.05.2018
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Vulkanismus

Indonesischer Vulkan Merapi treibt Hunderte in die Flucht

Einer der gefährlichsten Vulkane der Welt, der Merapi auf Java, hat große Mengen an Asche ausgestoßen. Die Aschewolke reicht mehr als fünf Kilometer in den Himmel.

Der indonesische Katastrophenschutz hat die Bevölkerung im Umkreis von zwei Kilometern zum sofortigen Verlassen ihrer Dörfer aufgefordert.

Nach Angaben eines Behördensprechers trat bislang aber keine Lava aus. Der Gunung Merapi (zu Deutsch: "Berg des Feuers") gilt als äußerst gefährlich. Bei einem Ausbruch 2010 kamen dort mehr als 300 Menschen ums Leben. Seine Höhe wird mit etwa 2910 Metern angegeben - diese kann sich jedoch verändern.

Auch Nachbar-Vulkan aktiv

Auf der indonesischen Insel Sumatra gibt es einen Vulkan, der sehr ähnlich heißt: den Marapi. Auch dieser Berg war in den vergangenen Tagen aktiv. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang dieses Gürtels kommt es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane.

hf/stu (dpa, afpd)

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