Indien schaltet sich in Flugzeug-Suche ein | Aktuell Asien | DW | 14.03.2014
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Aktuell Asien

Indien schaltet sich in Flugzeug-Suche ein

Vom verschwundenen Flugzeug fehlt nach wie vor jede Spur, aber es gibt eine neue Theorie: Die Maschine aus Malaysia könnte im Indischen Ozean verschollen sein. Indien hat Suchboote losgeschickt.

Fast eine Woche dauert die Suche nun schon, seit Flug MH370 der Malaysia Airlines auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord spurlos verschwunden ist. Inzwischen wird nicht mehr ausgeschlossen, dass das Flugzeug hunderte Kilometer vom Kurs abgewichen ist und nicht im Südchinesischen Meer, sondern im Indischen Ozean zu suchen ist.

Indien hat deswegen drei Schiffe und drei Flugzeuge oder Hubschrauber in die Region geschickt. Sie sollen zwischen Thailand und den Andamanen-Inseln nach dem verschollenen Flugzeug suchen, teilte ein Regierungsbeamter in Neu Delhi mit. Auch die USA haben ihren Zerstörer "USS Kidd" nach Informationen des US-Senders CNN vom Südchinesischen Meer in den Indischen Ozean verlegt.

Heiße Spur durch Seismologen?

Eine weitere mögliche Spur wollen chinesische Forscher gefunden haben. Sie haben eineinhalb Stunden, nachdem der Kontakt zu Flug MH370 abgebrochen war, ein "Ereignis" am Meeresboden gemessen. Seismologen und Physiker hätten die Besonderheit auf dem Meeresboden zwischen Malaysia und Vietnam registriert, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Dieses "Ereignis" könnte demnach von einem in das Meer gestürzten Flugzeug ausgelöst worden sein.

Das "Wall Street Journal" hält seinerseits an seiner bereits veröffentlichten Theorie fest, wonach die Maschine noch Stunden nach der letzten Radarerkennung Signale gesendet hat. Ungeachtet eines Dementis des malaysischen Verkehrsministers berichtete das Blatt unter Berufung auf Ermittler, dass malaysische Satelliten die "Pings" aufgefangen hätten, die Maschine also noch Stunden nach dem Verschwinden noch intakt war.

det/kle (dpa)

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