Hoffnung auf Aufklärung in Kolumbien | Fokus Amerika | DW | 09.08.2010
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Fokus Amerika

Hoffnung auf Aufklärung in Kolumbien

Der neue kolumbianische Präsident Santos und die Menschenrechte +++ Ecuador und sein Verzicht auf Erdöl aus dem Regenwald +++ Die fast intime Hochzeit des Robbie Williams

Kolumbiens neuer Präsident Santos will neue Akzente setzen (Foto: AP)

Kolumbiens neuer Präsident Santos will neue Akzente setzen

Seit vergangenem Samstag ist der neue kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos im Amt. Und so wie er es bereits im Wahlkampf angedeutet hatte, ist eines seiner zentralen Anliegen die Verbesserung der Beziehungen zu den Nachbarländern Ecuador und Venezuela. Unter seinem Amtsvorgänger Álvaro Uribe hatte es erhebliche Spannungen im Verhältnis zu Venezuela und dessen Staats-Chef Hugo Chávez gegeben. Ihm wurde von Uribe vorgeworfen, die Guerilla in Kolumbien militärisch und logistisch zu unterstützen. An diesem Dienstag jetzt will sich Santos mit Chávez treffen und ein neues Kapitel in den Beziehungen beider Länder aufschlagen. Wie die Chancen dafür stehen, das bewertet Markus Schulze-Kraft von der International Crisis Group in Bogotá im Gespräch mit der Fokus-Redaktion.

Kein Öl aus dem Regenwald

Seit Jahren kämpfen Umweltschützer gegen die Ölförderung in Ecuadors Regenwaldprovinzen. Immer wieder prangerten sie die Umweltzerstörungen durch die im Amazonasgebiet tätigen internationalen Energiekonzerne an. Jetzt scheint sich ihr langer Atem auszuzahlen: Denn die Regierung von Ecuador hat ein Treuhandgesetz unterzeichnet, das den Verzicht auf die umstrittene Erdölförderung im Naturpark Yasuni im Regenwald regelt. Es sieht vor, dass die internationale Staatengemeinschaft etwa dreieinhalb Milliarden US-Dollar, die Hälfte der zu erwartenden Gewinne aus der Ölförderung, in einen Fond einzahlt. Das Geld soll für Umwelt- und Regenwaldprojekte, sowie zum Schutz der Ureinwohner verwendet werden.

Frauenschwarm Williams traut sich

Nach tagelangem Rätselraten und wilden Spekulationen hat er es tatsächlich getan: Robbie Williams hat wirklich geheiratet. Der englische Pop-Star und Frauenschwarm gab am Wochenende seiner langjährigen Freundin, der US-Schauspielerin Ayda Field, das Ja-Wort. In seinem Anwesen in Beverly Hills - im "kleinen Kreise" von rund 75 Freunden und Verwandten. Robbie im Smoking, Ayda im schulterfreien, weißen Brautkleid - so sieht es zumindest auf den unscharfen Paparazzi-Bildern aus, die im Internet kursieren.

Redaktion: Marco Müller und Thomas Kohlmann

Audio und Video zum Thema

  • Datum 09.08.2010
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