Hisbollah-Chef warnt Israel | Aktuell Welt | DW | 27.01.2019
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Naher Osten

Hisbollah-Chef warnt Israel

Nach Raketenangriffen auf den Flughafen von Damaskus hat der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz, Hassan Nasrallah, Israel direkt gewarnt. Seine Botschaft an Benjamin Netanjahu: keine weiteren Angriffe.

Hassan Nasrallah (picture alliance/AP/H. Malla)

Hassan Nasrallah (Archivbild)

"Treffe keine Fehleinschätzung und führe die Region nicht in einen Krieg oder einen größeren Konflikt", sagte Nasrallah in einem Interview mit dem Fernsehsender al-Majadeen. Dabei richtete er sich direkt an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Nasrallah warnte, es könne "jederzeit die Entscheidung von der syrischen Führung und der Achse des Widerstands getroffen werden, anders mit den israelischen Aggressionen umzugehen". Die schiitische Hisbollah-Miliz unterstützt im Syrien-Konflikt zusammen mit Teheran den syrischen Machthaber Baschar al-Assad.

Syrien, Damaskus: Raketen in der Nähe des Flughafens (picture-alliance/AP/SANA)

Raketen in der Nähe des Flughafens von Damaskus am 21. Januar

Israel will mit aller Macht einen wachsenden Einfluss seines Erzfeindes Iran im Nachbarland Syrien verhindern. Die israelische Armee hatte am Montag angegeben, zur Vergeltung für einen angeblich iranischen Raketenangriff auf Israel Lagerhäuser der Al-Kuds-Kräfte der iranischen Revolutionsgarden am Flughafen von Damaskus bombardiert zu haben. Zudem seien Munitionslager, ein Trainingscamp und eine Geheimdienststelle angegriffen worden. Dabei wurden nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 21 Menschen getötet, die meisten von ihnen Iraner.

nob/ml (afp, ap)

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