Helikopter stürzt in East River | Aktuell Amerika | DW | 12.03.2018
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New York

Helikopter stürzt in East River

Es sollte ein privates Foto-Shooting aus der Luft werden - doch dann endete der Ausflug tödlich. Mindestens fünf Menschen kamen bei dem Flugunglück ums Leben. Die Ursache ist noch unklar.

Beim Absturz eines Hubschraubers in den New Yorker East River zwischen den Stadtteilen Manhattan und Queens sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Dies meldet der Sender Sky News unter Berufung auf einen Sprecher der New Yorker Polizei. Zunächst war von zwei toten Passagieren und drei weiteren in Lebensgefahr die Rede gewesen. Der Pilot des "Eurocopter AS350", der sich selbst befreien konnte, befinde sich in gutem Zustand.

"Sehr surreal"

Die fünf Passagiere, die von Rettungstauchern geborgen wurden, sollen die Maschine der Firma "Liberty" für ein privates Foto-Shooting gechartert haben.

Wie genau es zu dem Unfall kam, muss nun die Transportsicherheitsbehörde NTSB untersuchen. Medien berichteten von einem Notruf des Piloten kurz vor dem Absturz. Demnach sprach er von einem Motorenproblem. "Wir waren beim Abendessen, als wir einen roten Helikopter mit vollem Tempo auf das Wasser zufliegen sahen", sagte eine Augenzeugin. "Es sah sehr surreal aus (...), und dann stürzte er komplett ab und sank." 

Regelmäßiger Flugverkehr

Helikopter fliegen regelmäßig über der Millionenmetropole. Touristische Flüge sind allerdings nur über dem Hudson River zwischen Manhattan und New Jersey zulässig. Private Charterflüge, etwa zum Flughafen John F. Kennedy oder weiter in Richtung Long Island, fliegen aber auch auf der Ostseite Manhattans über den East River. Zudem nutzen auch Hubschrauber von Polizei, Feuerwehr und Nachrichtensendern die Flugroute.

cgn/wa (dpa, afp)

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