Trocken gelegt: Ohne das Rugezi-Moor droht Ruanda Wasserknappheit | Global Ideas | DW | 04.10.2016
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Global Ideas

Trocken gelegt: Ohne das Rugezi-Moor droht Ruanda Wasserknappheit

Mücken, Krokodile, Matsch: Sümpfe sind nicht gerade ein einladender Ort. Aber sie sind ein wichtiges Ökosystem, aus dem sich Flüsse und Seen speisen und in dem viele Arten leben.

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Das Rugezi Moor – Lebensader für Ruanda

Projektgröße: Das Rugezi-Moor im Gicumbi Distrikt im Norden Ruandas hat eine Fläche von 7000 Hektar
Projektziel: Wald und Landschaft sollen wieder hergestellt werden, unter anderem durch nachhaltige Forstwirtschaft, Einbeziehung der Bevölkerung und ortsansässige Unternehmen
Biodiversität: Im Rugezi-Moor leben seltene Vogelarten, zum Beispiel der Graue Kronenkranich

Ruanda setzt auf Wasserkraft. Auch das Rugezi-Moor im Norden des sogenannten "Landes der Tausend Hügel" speist viele Seen und Flüsse. Aber den Seen fehlt immer wieder das Wasser, weil das Moor durch landwirtschaftliche Nutzung soweit degradiert ist, das Teile bereits trocken liegen. Das ist auch ein Problem für das gesamte Ökosystem. Die Naturschutzorganisation IUCN pflanzt deshalb gemeinsam mit den Bauern neue Bäume.  Deren Äste dienen als Viehfutter, die Wurzeln sollen die Erde festhalten. Die dafür benötigten Bäume werden zu Hunderttausenden in Baumschulen gezogen. 

Ein Film von Julia Henrichmann 

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