Glaubenssachen - Auf den Spuren der Herrnhuter in Surinam | Glaubenssachen - Die Kirchensendung | DW | 04.03.2018
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Glaubenssachen

Glaubenssachen - Auf den Spuren der Herrnhuter in Surinam

Die Herrnhuter sind hierzulande bekannt durch ihre täglichen Losungen und den Weihnachtsstern. Als Missionare sind sie schon im 18.Jahrhundert in alle Welt gereist. Surinam in Lateinamerika hat bis heute mit die meisten Gemeinden. Die Frauen dort werden im März 2018 den Weltgebetstag ausrichten. Darum hat sich ein DW Team auf die Suche nach den Spuren der Herrnhuter in Surinam gemacht.

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Herrnhut ist ein Gutshof in der Oberlausitz, an der deutsch- Polnischen Grenze. Hier hat 1722 Graf Zinzendorf eine Gruppe Protestanten aufgenommen, die aus dem katholischen Böhmen fliehen mussten. Sie gründeten eine Brüdergemeinde und schon bald entsandte der Graf diese Brüder nach Lateinamerika in die Karibik. Besonders in Surinam gab es viele Kolonien mit Sklaven aus Schwarzafrika. Denen wollten die Herrnhuter Brüder beistehen. Sie brachten neben der Bibel, Bildung, medizinische Hilfe und handwerkliches know how. Als erstes kümmerten sie sich um die entlaufenen Sklaven, die sogenannten Maroons, tief im Dschungel. Heute gibt es 67 Brüder-Gemeinden. Unser Team hat den Nachfahren der Sklaven, den Dolmetscher Johan Josephat, Schwester Muriel Held und den Vorsitzenden der Bibelgesellschaft getroffen und sich Surinam und die Geschichte der Herrnhuter zeigen lassen.